Gutshaus Schwandt (15 km SO von Stavenhagen)
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N20-1408
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Mai 2016
Enthält u.a.: Gutshaus Schwandt (15 km SO von Stavenhagen) Das Gutshaus wurde bereits in den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts abgebrochen. Übrig ist nur noch ein Rest des Kellers. Den ehemaligen Gutshof flankieren nur noch das Inspektorhaus, der Pferdestall, die Schmiede und einige Stallungen. Linksseitig vom Inspektorhaus steht ein glatt verputzter, vermutlich ehemaliger Fachwerkbau auf L-förmiger Grundfläche mit Quertrakt und Windfang. An der Straße steht die Kirche mit dem eigenartigen Vorbau am Turmteil. Das Inspektorhaus fällt besonders durch den ornamentalen Schmuck eines Rosetten-Gurtgesimses zwischen den Geschossen auf. Der Park ist noch gut erhalten. Das Gutshaus war ein zweigeschossiger, 11-achsiger Putzbau mit Walmdach und vorgesetztem Portikus mit Flachdach und vier dorischen Säulen. Zweiseitige Zufahrt. 1830 Familie von Voß zugehörig; 1924 Karl Otto Graf v. Schlieffen. zu Bild 1: Stall oder ehemaliges, altes Gutshaus? zu Bild 2: Inspektorhaus zu Bild 3: Pferdestall
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ