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Eckhard (Eghard) von Gelnhausen, Schultheiß von Fulda, und die
Schöffen in Fulda bekunden, dass Heinrich Dyttmars Kinder in Kranlucken
und Ehefrau...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCCCXXVIII° uff dy Mittewochen nach sent Gallen tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eckhard (Eghard) von Gelnhausen, Schultheiß von Fulda, und die Schöffen in Fulda bekunden, dass Heinrich Dyttmars Kinder in Kranlucken und Ehefrau und Erben des Konrad Brückener (Cord Brügkener) den nächsten Anspruch auf ein Gut in (Gesseldorff) [Gösseldorf?] haben. Dazu berufen sie sich auf eine im Folgenden inserierte Urkunde von Friedrich (Friczsche) (Slyczberg) [Schlitz ?] und Konrad Ritter. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1426 März 5: Friedrich (Slyczberg) und Konrad Ritter bekunden, dass in ihrer Gegenwart Konrad Heynebach, Johann Korsten und Heinrich Smyd unter Eid ausgesagt haben, dass Heinrich Dyttmars Kinder in Kranlucken und Ehefrau und Erben des Konrad Brückener den nächsten Anspruch auf ein Gut in (Gesseldorff) [Gösseldorf?] haben. Bisher hatte das Gut Heinrich Cloß inne. Ebenso haben Adelheid Heynebach bei ihrer Frauenehre (wipludsere), und Meiner [?] und Friedrich ausgesagt, dass Heinrich Cloß das Gut zu seinen Lebzeiten innehatte und es danach an die genannten Erben zurückgefallen ist. Siegelankündigung des Konrad Ritter; Friedrich (Slyczberg) bedient sich Konrads Siegel. (Datum anno Domini M° CCCC° vicesimo sexto feria tercia proxima post Dominicam qua cantatur Oculi). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Eckhard von Gelnhausen, Schultheiß von Fulda]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.