Karlsruhe Stadtkirche, Verabschiedung des Kirchenpräsidenten D. Wurth sowie Amtseinführung des ersten Landesbischofs der Badischen Landeskirche Julius Kühlewein
Vollständigen Titel anzeigen
462/1-28
Vorl. Nr.: 462
154. Bilder und Fotos
Bilder und Fotos >> 5. Ereignisse
23. Juli 1933
Enthält: Formierung auf dem Markt mit Hitlerjugend und Einzug in die Kirche [1,5-12,27,28]; Spitze des Zuges vor dem Rathaus [2]; Empfang auf der Kirchentreppe durch Pfarrer Ernst Glatt, Staatsminister Walter Köhler, Kirchenpräsident Klaus Wurth und Pfarrer Karl Mondon [3,4]; Umzug in seiner Gesamtlänge in der Karlstraße [13]; Fahnenträger an der Spitze des Zuges [14] und ein Teil der Pfarrerschaft [15] in Höhe Karl-/Kaiserstraße; Spitze des Umzuges am Stephansplatz vor dem geflaggten "Hotel Karpfen" [16]; Teile des Umzuges in Höhe Karlstor [17-26]
aus: GA 2957 [4-28]
Foto s/w [1-3]; Abzug [4-15,17-28]; Postkarte [16]
Archivale
in: Hermann Erbacher: Die Evangelische Landeskirche in Baden in der Weimarer Zeit und im Dritten Reich 1919 - 1945. Geschichte und Dokumente. Karlsruhe 1983 (= VVKGB; 34), S. 77 [3]; Bildatlas zur badischen Kirchengeschichte 1800-2021. Ubstadt-Weiher u.a. 2021, S. 184 [3,11]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:22 MESZ