1.) Der freie Hof am Wolfsberg [ehemaliges Gut 1,2 km östlich von Meimers, Stadtteil von Bad Liebenstein, Wartburgkr.], der zuerst von Jost Thies,...
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Urk. 14, 6049
A I u, von Hanstein sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Hanstein, Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Ha >> Hanstein, von >> 1350-1599
1584 November 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der freie Hof am Wolfsberg [ehemaliges Gut 1,2 km östlich von Meimers, Stadtteil von Bad Liebenstein, Wartburgkr.], der zuerst von Jost Thies, hennebergischem Sekretär, erbaut und zu Lehen getragen wurde, mit dem ganzen Wolfsberg, anderen Zinsen in dem im folgenden beschriebenen Revier sowie den Wiesen, die vor Jahren von Graf Poppo von Henneberg und Jost Thies dazu gekauft wurden. Der Wolfsberg beginnt an den Ecken, welche die Rußwurm in der unteren Farnbach und im (Reheheckengrund) haben, führt die Farnbach hinauf bis zu dem Graben, genannt das (Hoves), und an den Ackerbau des Hofs Bairoda; 2.) eine Viehzucht und Schäferei für 200 Schafe; 3.) die neue Wiese über der Wiese des Hofs Bairoda [Stadtteil von Bad Liebenstein, Wartburgkr.], welche der 1584 Belehnte mit Erlaubnis Graf Poppos von Henneberg neu gerodet hat; 4.) ein Stück Wiese mit einem Umfang von ungefähr zwölf Ackern zwischen Winne [Ortsteil der Gem. Breitungen/Werra,Lkr. Schmalkalden-Meiningen] [?] (Windeim) und Wahles [Ortsteil der Gem. Brotterode-Trusetal, Lkr. Schmalkalden-Meiningen]. Mit allen genannten Lehen war der 1584 Belehnte am 18. März 1575 von Graf Georg Ernst von Henneberg belehnt worden. [Ehemals Lehen des Klosters Burgbreitungen [Herrenbreitungen], dann der Grafen von Henneberg, schließlich der Landgrafen von Hessen]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kaspar von Hanstein
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kaspar von Hanstein
Belehnte/r: Kaspar von Hanstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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