Johannes Kepler Realschule (Bestand)
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IS 1
Kreisarchiv Viersen (Archivtektonik) >> I Viersen
1982-1985
Vorwort Die Akten der Schule wurden dem Kreisarchiv im Herbst 2021 angeboten und durch Archivar Marcus Ewers auf Grundlage des Bewertungsmodells für Schulüberlieferungen, welches in der Archivarsrunde des Kreisarchivs 2020 erarbeitet worden war, am 16.11.2021 bewertet. Übernommen wurden daher vor allem Akten über Schulleitersitzungen, Lehrpersonal, Schulkonferenzen, Statistische Berichte, Schulprogramme, Schülerlisten und Schulzeitungen sowie Vorarbeiten zu Schuljubiläen. Auch eine Akte zum Schulchor wurde übernommen, da er in der Geschichte der Schule eine wichtige Rolle einnahm und maßgeblich zur Außenwirkung der Schule beitrug. Die Akten wurden am 18.11.2021 zum Archivstandort Viersen transportiert (Akzessionsnr.: 2021-37) und im Dezember 2021 verzeichnet. Geschichte der Schule: Vorläufer der Schule war [1927] die Höhere Knabenschule. Am 01.04.1939 wurde die Schule als "städtische Mittelschule Süchteln" mit Sitz an der Gartenstraße gegründet. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren wird die Schule 1941 übergangsweise im Irmgardisstift und dann nach einer kriegsbedingten Schulschließung von Januar bis einschließlich Oktober 1945 in der alten Volksschule Ostwall untergebracht. 1947 erfolgte erneut ein Umzug in das Irmgardisstift. Im Jahre 1951 wurden die Mittelschulen in NRW in Realschulen umbenannt. Aus der städtischen Mittelschule Süchteln wird "Städtische Realschule für Jungen und Mädchen". 1957 erfolgt der Umzug in das neue Schulgebäude am von-Hagen-Platz. Es folgen mehrfach bauliche Erweiterungen bis 1971 ein Neubau auf der Friedensstraße 53 errichtet wird. Zwischenzeitlich hat der Kreis Kempen-Krefeld im Jahre 1964 die Trägerschaft der Schule übernommen. Nach der kommunalen Neugliederung geht die Trägerschaft der Schule zum 01. Januar 1978 auf die neue Stadt Viersen (Viersen, Dülken, Süchteln, Boisheim) über und erhät zeitgleich den neuen Namen "Johannes-Kepler-Schule, städtische Realschule Süchteln". Es folgen weitere Anbauten im Jahre 1977 (Doppeltunhalle), 1979 (Lehrerzimmer, zwei Gruppenräume), Anbindung an das Internet 1997, 2002 (5 Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Räume und ein Informationstechnikraum), Sanierung der Sporthalle 2005, Einrichtung einer Mensa 2010 aufgrund der Mittagsbetreuung, Inklusion Lerngruppen mit Kindern mit Förderbedarf [2014], Sanierung der Realschule 2017-2020, Ausbau vorhandener Räume im rahmen der Inklusion z.B. für hörgeschädigte Kinder 2019, Schulleiter: Karl Kamper 1939-1945 und 1950-1965, Martin Halfmann 1945 (kommissarisch), Martin Halfmann 1946-[1949] (kommissarisch), Schulleitung durch das Kollegium 1949/50, Karl Reulen 1965-1989, Margret Spettmann 1989-1996, Hans-Hubert Krall 1996-1999, Andrea Müllers 1999-2018, Schulleiter Thomas Küpper 2019 Schulpartnerschaften: Village College Camberton/Cambridgeshire 1973, Gymnasium Gnesen/Gniezno Polen 2004Lit.: - Johannes-Kepler-Realschule (Hg.): Festschrift der Johannes-Kepler-Realschule anläßlich des 50jährigen Bestehens der Schule, Viersen 1989.- Kamper, Karl: Vorgeschichte der Kreisrealschule in Süchteln, in: Heimatbuch des Kreises Viersen; Viersen 1965, S. 81-91.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ