Revers über die Übertragung eines Lehens an Anna Zyren, Witwe des Peter Zyren zu Boll; das Lehen umfasst ein Haus und einen Garten, mehrere Wiesen und Äcker; damit verbundene Verpflichtung zur Zahlung von 2,5 Simmer Dinkel, 10 Simmer Hafer, 8 Schilling Heller, 1 Huhn und 1,5 Hennen, jährlich am St. Michaelstag zu zahlen, sowie den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen
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Revers über die Übertragung eines Lehens an Anna Zyren, Witwe des Peter Zyren zu Boll; das Lehen umfasst ein Haus und einen Garten, mehrere Wiesen und Äcker; damit verbundene Verpflichtung zur Zahlung von 2,5 Simmer Dinkel, 10 Simmer Hafer, 8 Schilling Heller, 1 Huhn und 1,5 Hennen, jährlich am St. Michaelstag zu zahlen, sowie den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 U 144
Stift Göppingen, Laden A, Bü 13
Stift Göppingen, Laden A, Bü 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Urkunden >> Boll
1510 Juni 20 (Tag nach dem Festtag der Märtyrer Gervasius und Protasius)
23 x 39,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Hans Werentzhusen, Bürgermeister der Stadt Göppingen; Peter Seiler, Bürgermeister der Stadt Göppingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel, leicht beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel, leicht beschädigt
Seiler, Peter; Bürgermeister zu Göppingen, um 1509-1510
Werentzhusen, Hans; Bürgermeister zu Göppingen, um 1506-1514
Zyren, Anna; Witwe des Peter Zyren zu Boll, um 1510
Zyren, Peter; Einwohner zu Boll, um 1510
Bad Boll GP
Bad Boll GP; Lehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ