Der Kurfürst, Reichserzkanzler, Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Bamberg Lothar Franz verleiht zu Mannlehen an die Vormünder des Wolff Jacob Schmidmeyer von Schwarzenbruck, nämlich Christoph Friderich Gugel von Steinbühl auf Erlastig (!) und Carl Wilhelm Welzer (!) von Neunhof den Zehnten zu Unterrüsselbach. Nach der letzten Lehenempfängnis vom 4. September 1694 waren von den damals Belehnten Johann Salomon und Georg Friedrich Schmidmeyer gestorben.
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Der Kurfürst, Reichserzkanzler, Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Bamberg Lothar Franz verleiht zu Mannlehen an die Vormünder des Wolff Jacob Schmidmeyer von Schwarzenbruck, nämlich Christoph Friderich Gugel von Steinbühl auf Erlastig (!) und Carl Wilhelm Welzer (!) von Neunhof den Zehnten zu Unterrüsselbach. Nach der letzten Lehenempfängnis vom 4. September 1694 waren von den damals Belehnten Johann Salomon und Georg Friedrich Schmidmeyer gestorben.
E 20 Nr. U 46
E 20 Familienarchiv von Scheurl/Schwarzenbruck
Familienarchiv von Scheurl/Schwarzenbruck
13.09.1696
Umfang/Beschreibung: Siegel: Sekretsiegel des Kurfürsten (mit Kapselboden); RV: - ; 1 Perg.-Urk.
(ca. 37,5: 29+3,5 cm); Wasserflecken
(ca. 37,5: 29+3,5 cm); Wasserflecken
Archivale
Indexbegriff Person: Franz, Lothar
Indexbegriff Person: Gugel von, Christoph Friedrich
Indexbegriff Person: Schmidtmer, Georg Friedrich
Indexbegriff Person: Schmidtmer, Johann Salomon
Indexbegriff Person: Schmidtmer, Wolff Jacob
Indexbegriff Person: Welser, Carl Wilhelm
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 2.1.1. Restarchiv Pfinzing, Schmidmayer
Indexbegriff Person: Gugel von, Christoph Friedrich
Indexbegriff Person: Schmidtmer, Georg Friedrich
Indexbegriff Person: Schmidtmer, Johann Salomon
Indexbegriff Person: Schmidtmer, Wolff Jacob
Indexbegriff Person: Welser, Carl Wilhelm
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 2.1.1. Restarchiv Pfinzing, Schmidmayer
Mainz
Neunhof
Schwarzenbruck
Steinbühl
Unterrüsselbach
Kurfürst
Erzbischof
Bischof
Bamberg
Reichserzkanzler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ