Überprüfung des Gruppenleiters der Firma IMES Import-Export GmbH, Berlin, Klaus Fiedler, im Sicherungsvorgang (SOV) "Wolf"
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BArch MfS AG BKK/213
AG BKK 213
BArch MfS AG BKK Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK)
Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) >> Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) - Waffenhandel >> AG BKK, Waffenhandel
(1977 - 1979) 1985 - 1989
Enthält u.a.:
Meldung von Republikfluchten und Rückführungen von in Bogotá eingesetzten Reisekadern für den Zeitraum 1977-1983. - Dienstreisen und Dienstreiseberichte nach Argentinien, Peru, Brasilien, Frankreich und CSSR, zu Verhandlungen zum Waffenhandel. - Abstimmung mit der Firma Omnipol, Prag zur Verladung von militärischen Erzeugnissen. - Aufbau einer Instandhaltungswerkstatt für Spezialtechnik in Peru in Zusammenarbeit der Firmen Tensa und IMES GmbH. - Qualifizierung von Technikern der Firma Tensa, Buenes-Aires im VEB Reparturenwerk Neubrandenburg. - Herstellung von Signalmitteln. - Hinweis auf den Vorgang "Pia Vesta" (Beschlagnahme des dänischen MS "Pia Vista" wegen illegaler Waffenlieferung nach Peru). - Kommerzielle Kontaktaufnahme zur Firma Drofar hinsichtlich Absatzmöglichkeiten von IMES-Erzeugnissen an das argentinische Militär. - Disziplinarvergehen von Klaus Fiedler wegen Fehlverhalten und Alkoholmißbrauch auf einer Dienstreise. - Kontake zu Randolf Boswell, Botschaft der USA in Lima, Peru. - Personeneinschätzungen zu Klaus Fiedler und dessen Ehefrau, hinsichtlich des Einsatzes als Stellvertretender Leiter der Handelspolitischen Abteilung der Botschaft der DDR in Nikaragua. - Befragung einer Mitarbeiterin der Karl-Marx-Universität Leipzig zum Personenkreis Klaus Fiedler und Werner Stiller sowie Bekanntschaften aus gemeinsamer Schul- und Jugendzeit. - Hinweis auf OibE.
Meldung von Republikfluchten und Rückführungen von in Bogotá eingesetzten Reisekadern für den Zeitraum 1977-1983. - Dienstreisen und Dienstreiseberichte nach Argentinien, Peru, Brasilien, Frankreich und CSSR, zu Verhandlungen zum Waffenhandel. - Abstimmung mit der Firma Omnipol, Prag zur Verladung von militärischen Erzeugnissen. - Aufbau einer Instandhaltungswerkstatt für Spezialtechnik in Peru in Zusammenarbeit der Firmen Tensa und IMES GmbH. - Qualifizierung von Technikern der Firma Tensa, Buenes-Aires im VEB Reparturenwerk Neubrandenburg. - Herstellung von Signalmitteln. - Hinweis auf den Vorgang "Pia Vesta" (Beschlagnahme des dänischen MS "Pia Vista" wegen illegaler Waffenlieferung nach Peru). - Kommerzielle Kontaktaufnahme zur Firma Drofar hinsichtlich Absatzmöglichkeiten von IMES-Erzeugnissen an das argentinische Militär. - Disziplinarvergehen von Klaus Fiedler wegen Fehlverhalten und Alkoholmißbrauch auf einer Dienstreise. - Kontake zu Randolf Boswell, Botschaft der USA in Lima, Peru. - Personeneinschätzungen zu Klaus Fiedler und dessen Ehefrau, hinsichtlich des Einsatzes als Stellvertretender Leiter der Handelspolitischen Abteilung der Botschaft der DDR in Nikaragua. - Befragung einer Mitarbeiterin der Karl-Marx-Universität Leipzig zum Personenkreis Klaus Fiedler und Werner Stiller sowie Bekanntschaften aus gemeinsamer Schul- und Jugendzeit. - Hinweis auf OibE.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:09 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (Zentrale) (Tektonik)
- MfS-Diensteinheiten (Tektonik)
- Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) (Bestand)
- Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) - Waffenhandel (Gliederung)
- AG BKK, Waffenhandel (Gliederung)