Dieterich, Erzbischof zu Mainz (Mentze), des heiligen Römischen (Romischen) Reichs durch Germanien Erzkanzler, leiht aus besonderer Gnade und wege...
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Abt. 73, Nr. 1
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1443 Mai 6 - Aschaffenburg
Ausfertigung, Pergament (23,9 x 33,0 cm) mit ursprünglich anhängendem Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: am montage nach dem Sontage, als man in der heiligen Kirchen singet.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dieterich, Erzbischof zu Mainz (Mentze), des heiligen Römischen (Romischen) Reichs durch Germanien Erzkanzler, leiht aus besonderer Gnade und wegen der fleißigen Dienste, die ihm der Ritter Herman (II.) Riedesel getan hat, diesem und seinen Leibslehenserben sein und des Stifts Haus und Burgseß zu Brückenau (Brugkenauwe) mit Äckern, Wiesen, Wäldern, Hölzern und allen Rechten, das Henne Hoelin selbst, innegehabt hat, und das Erzbischof Conrait selbst von Henne Hoelin erkauft hat, mit Wissen und Erlaubnis des Grafen Bernhart zu Hanau (Hannauw) und Philipp zu Rieneck (Rynecke), denen er diesen Burgseß mit seinem Teil der Stadt Brückenau und des Schlosses Schildeck (Schildecke) amtsweise verschrieben hatte. Er behält sich das Lagerrecht in dem Haus für seine Reiter vor... Aschaffenburg (Aschaffemburg).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Lehin briff üb(er) dy Burg zu Bruckenauw"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "haben wir unser Ingesiegel an diszen brieff thun hengken"
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Würzburg: im Lehenbuch des Erzbischofs Dietrich, Blatt 21b und 322a
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Erweitert: Landau, Ritterburgen 4,16 Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 645
Vermerke (Urkunde): Literatur: Abschrift von J. H. G. Müller, not. Caes. Publ. Lauterbach 1743 Dezember 9
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dieterich, Erzbischof zu Mainz (Mentze), des heiligen Römischen (Romischen) Reichs durch Germanien Erzkanzler, leiht aus besonderer Gnade und wegen der fleißigen Dienste, die ihm der Ritter Herman (II.) Riedesel getan hat, diesem und seinen Leibslehenserben sein und des Stifts Haus und Burgseß zu Brückenau (Brugkenauwe) mit Äckern, Wiesen, Wäldern, Hölzern und allen Rechten, das Henne Hoelin selbst, innegehabt hat, und das Erzbischof Conrait selbst von Henne Hoelin erkauft hat, mit Wissen und Erlaubnis des Grafen Bernhart zu Hanau (Hannauw) und Philipp zu Rieneck (Rynecke), denen er diesen Burgseß mit seinem Teil der Stadt Brückenau und des Schlosses Schildeck (Schildecke) amtsweise verschrieben hatte. Er behält sich das Lagerrecht in dem Haus für seine Reiter vor... Aschaffenburg (Aschaffemburg).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Lehin briff üb(er) dy Burg zu Bruckenauw"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "haben wir unser Ingesiegel an diszen brieff thun hengken"
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Würzburg: im Lehenbuch des Erzbischofs Dietrich, Blatt 21b und 322a
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Erweitert: Landau, Ritterburgen 4,16 Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 645
Vermerke (Urkunde): Literatur: Abschrift von J. H. G. Müller, not. Caes. Publ. Lauterbach 1743 Dezember 9
laut Vermerk: "Siegel fehlt. 11. Jan. 1911"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Namensnennung 4.0 International