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Papst Paul IV. bestätigt Wolfgang Schutzbar genannt Milchling als
Abt von Fulda; Wolfgang hat diese Amt nach dem außerhalb der Kurie
erfolgten Tod...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1551-1560
1559 Januar 23
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud Sanctumpetrum anno incarnationis Dominice millesimoquingentesimoquinquagesimooctavo decimo Kalendas Februarii pontificatus nostri anno quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Paul IV. bestätigt Wolfgang Schutzbar genannt Milchling als Abt von Fulda; Wolfgang hat diese Amt nach dem außerhalb der Kurie erfolgten Tod seines Amtsvorgängers Wolfgang [Dietrich zu Eusigheim], Abt von Fulda, durch Wahl durch Dekan und Konvent erlangt. Die Wahl war unter Teilnahme der zur Wahl berechtigten adeligen Mönche mit Profess und Priesterweihe ordnungsgemäß zustande gekommen. Wolfgang stammt aus adeliger Familie, hat das kanonische Alter erreicht und ist bereits Mönch des Klosters. Er wurde einstimmig (via spiritus sancti concorditer) in das vakante Amt gewählt, hat die Wahl angenommen und sich dann an das Konsistorium gewandt, um vor dem Papst um Bestätigung zu bitten. Der Papst erkennt die Wahl und die Eignung nach erfolgter Prüfung an. Er bestätigt ihn nach Beratung im Konsistorium und überträgt ihm die volle geistliche und weltliche Leitungsgewalt über dass Kloster Fulda. Er befiehlt ihm, die Wahl anzunehmen und seinen Amtsverpflichtungen getreulich nachzukommen. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. Summi dispositione rectoris. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Vgl. hierzu auch Nr. 1583.
Auf der Plica unten rechts: (F. de Delron / VIII).
Auf der Plica links: (LXX).
Auf der Plica unter den Siegelschnüren: (Jacobus M[..]te Rappali [?]).
Unter der Plica links außen: (Februarius).
Unten links: (XVI [?] [grossi] / M. de Cuciso / Ioannes Mahe [?] pro computatoribus [?] B. Capranius [?]).
Unter der Plica links auf der Innenseite: (V. Strigno solvit pro communi DVII pro XI [?]/ Ioannes Baptist Capata / Annate [?] XVI [?] tuis [?]).
Unter der Plica unter den Sigelschnüren: (A. Frumenter / Iohannes Ang. Cuccinus / I. Odesc[..]).
Unter der Plica rechts: (F. Gutierrez pro comuni [..] 31 Iulii 2/3 / Corer [?] super pro intus et extra [?] pro t[..]o d 15 Iuliii [..] [?] / [...] [?] pro communi [..] [?] 15 Iulii 8 1/3 / B. Leopardus pro communi A 31 Iulii 6 2/3 / Cardinalis Ihedallinus [?] pro communi duci XIX / [....] [?] Dosequer [?] / [...] [?]).
Auf der Rückseite in der Mitte: (S. registrata Martignonus).
Auf der Rückseite links oben: (R. Canlus pro LSS [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend: (A. le Bieron [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend rechts am Rand: (Ioannes Ang. Cuccius [?]).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.