Amtmann und Gericht des dem Benediktinerkloster Elchingen [Oberelchingen Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm] gehörenden Dorfes Tomerdingen ("Domertingen") [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis] bekennen: Vor dem Gericht ist Barbara May erschienen und hat um verschiedene Zeugnisse gebeten, da sie an einen anderen Ort ziehen möchte. Das Gericht bestätigt daher, dass sie als eheliche Tochter des Gallus May und seiner Ehefrau Katharina geborene Weng in Tomerdingen geboren wurde und dass sie bisher dort ein redliches und unbescholtenes Leben geführt hat.
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Amtmann und Gericht des dem Benediktinerkloster Elchingen [Oberelchingen Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm] gehörenden Dorfes Tomerdingen ("Domertingen") [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis] bekennen: Vor dem Gericht ist Barbara May erschienen und hat um verschiedene Zeugnisse gebeten, da sie an einen anderen Ort ziehen möchte. Das Gericht bestätigt daher, dass sie als eheliche Tochter des Gallus May und seiner Ehefrau Katharina geborene Weng in Tomerdingen geboren wurde und dass sie bisher dort ein redliches und unbescholtenes Leben geführt hat.
E Schad Urkunden, 610
E Schad Urkunden
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 06. Geburtsbriefe
1638 November 17.
Archivale
Siegler: Abt Johann [Spägele oder Treu] des Klosters Elchingen auf Bitte von Amtmann und Gericht zu Tomerdingen
Kanzleivermerke: Z. (17. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: In Holzkapsel an Pergamentstreifen anhängend, rotes Wachs und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Anmerkungen: Der Urkunde lagen bei:
- Urkunde vom 19. November 1638, mit der Abt Johann von Elchingen Barbara May bestätigt, dass sie keine Leibeigene irgendeiner Herrschaft ist (jetzt: E Schad Urkunden Nr. 611);
- Auszug aus dem Taufbuch Ulm vom 11. Januar 1641 über die Taufe der Katharina Schuhmacherin, deren Eltern Jakob Schuhmacher von Offenhausen und Barbara May sind (jetzt: E Schad Akten).
Datum: Der geben ist vf den sibenzehendten monatstag novembris 1638
Kanzleivermerke: Z. (17. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: In Holzkapsel an Pergamentstreifen anhängend, rotes Wachs und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Anmerkungen: Der Urkunde lagen bei:
- Urkunde vom 19. November 1638, mit der Abt Johann von Elchingen Barbara May bestätigt, dass sie keine Leibeigene irgendeiner Herrschaft ist (jetzt: E Schad Urkunden Nr. 611);
- Auszug aus dem Taufbuch Ulm vom 11. Januar 1641 über die Taufe der Katharina Schuhmacherin, deren Eltern Jakob Schuhmacher von Offenhausen und Barbara May sind (jetzt: E Schad Akten).
Datum: Der geben ist vf den sibenzehendten monatstag novembris 1638
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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