Rektor, Kanzler, Doktoren und Regenten der Universität Freiburg im Breisgau, als Kollatoren sowie die verordneten Pfleger der Pfarrkirche zu Oberwarthausen, Michael Grimm, Gerichtsammann zu Unterwarthausen, und Georg Rapp, Vischer zu Langenschemmern, bekunden: Nachdem im vergangenen Krieg die Pfarrkiche, in welcher Mutter und Schwestern der Klause (obwohl dieses Schwierigkeiten verursacht hatte) eine Emporkirche oder Bethaus gehabt, eigeäschert wurde, ist beim Wiederaufbau zur Erweiterung, und um künftig Unzuträglichkeiten zu vermeiden, ein neuer Anbau als Emporkirche und Bethaus für die Schwestern errichtet worden. Das Dach des Anbaus und die in die Kirche hinaufführende Stiege sollen auf Kosten der Pfarrkirche unterhalten, ebenso bei künftiger baulicher Veränderung eine neue bequeme Emporkirche in gleicher Größe für die Schwestern errichtet werden, wogegen die Schwestern sich ihrerseits verpflichten, den Gang von ihrer Klause zum neuen Anbau auf eigene Kosten zu unterhalten.
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Rektor, Kanzler, Doktoren und Regenten der Universität Freiburg im Breisgau, als Kollatoren sowie die verordneten Pfleger der Pfarrkirche zu Oberwarthausen, Michael Grimm, Gerichtsammann zu Unterwarthausen, und Georg Rapp, Vischer zu Langenschemmern, bekunden: Nachdem im vergangenen Krieg die Pfarrkiche, in welcher Mutter und Schwestern der Klause (obwohl dieses Schwierigkeiten verursacht hatte) eine Emporkirche oder Bethaus gehabt, eigeäschert wurde, ist beim Wiederaufbau zur Erweiterung, und um künftig Unzuträglichkeiten zu vermeiden, ein neuer Anbau als Emporkirche und Bethaus für die Schwestern errichtet worden. Das Dach des Anbaus und die in die Kirche hinaufführende Stiege sollen auf Kosten der Pfarrkirche unterhalten, ebenso bei künftiger baulicher Veränderung eine neue bequeme Emporkirche in gleicher Größe für die Schwestern errichtet werden, wogegen die Schwestern sich ihrerseits verpflichten, den Gang von ihrer Klause zum neuen Anbau auf eigene Kosten zu unterhalten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 l U 59
Sign. (17./18. Jh.): No 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 l Warthausen, Maria bei den Engeln
Warthausen, Maria bei den Engeln >> Urkunden
1654 Februar 13
Doppelblatt
Urkunden
Siegler: 1. [angekündigt]: Rektor, Kanzler usw. der Universität Freiburg; 2. Frau Anna Maria Schad Freifrau von Mittelbiberach, geb. Freiin von Freyberg vom Eyßenberg, Witwe, Frau zu Warthausen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel (= Siegel 2; Siegel1 ist nicht angebracht, nur Pap. Decke ohne Prägung;)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel (= Siegel 2; Siegel1 ist nicht angebracht, nur Pap. Decke ohne Prägung;)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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