10006 Oberhofmarschallamt, Nr. F, Nr. 05 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10006 Oberhofmarschallamt
10006 Oberhofmarschallamt >> 1. Akten >> 1.06. Ankunften und Aufenthalten fremder hoher Herrschaften (F)
1668 - 1671
Enthält u. a.: Ankunft des postulierten Administrators des Erzstifts Magdeburg August von Sachsen-Weißenfels mit seiner Ehefrau Anna Maria von Mecklenburg-Schwerin, drei Prinzen und drei Prinzessinnen in Dresden anlässlich des Dankfestes für den Friedensschluss zwischen Spanien und Frankreich [Frieden von Aachen, 2. Mai 1668] am Maria-Magdalena-Tag [22. Juni] 1668 (Bl. 1).- Entwurf über die Abhaltung des Dankfests (Bl. 2).- Journal, 18. Juni - 5. August 1668 (Bl. 10).- Tägliche Tafelsitze (Bl. 11).- Einzug in Dresden (Bl. 17).- Unterkunft und Bedienung (Bl. 20).- Dankfest mit Bankett und Feuerwerk, 22. Juli (Bl. 22).- Vogelschießen des Rats mit der Armbrust (Bl. 26b, 28).- Armbrustschießen in 3 unterschiedlichen Aufzügen (Bl. 30) mit Direktoren (Bl. 33).- Schützen in 4 Losen, Ordnung über die Präsentation der Gewinne (Bl. 35).- Zweck- und Weitschüsse (Bl. 36, 38b), Ordnung bei dem Verschenkkranz (Bl. 43) und Abzug (Bl. 44b) sowie Tragödie vom Wilden Mann in Kreta (Bl. 38).- Pirschbüchsenschießen mit Zugordnung (Bl. 46).- Schützen (Bl. 46).- Ordnung bei der Präsentation des Kranzzwecks und der Hauptgewinne (Bl. 52) sowie Überbringung des Verschenkkranzes (Bl. 56b).- Strohharnischstechen der Wallachen auf dem Schießplatz und auf der Reitbahn gehaltene Fechtschule (Bl. 58).- Tragödie von Tamerlan (Bl. 58).- Reise nach Königstein (Bl. 59).- Vogelschießen vor die Scheibe mit Büchsen (Bl. 59).- Komödie im Italienischen Garten (Bl. 62).- Bauernhochzeittanz (Bl. 62).- Abreise per Schiff nach Meißen (Bl. 62b).- Fourierzettel (67).- Beschriebene Offiziere, Kammerherren und Kammerjunker (Bl. 71).- Unterkunft und Dienstwartung (Bl. 74).- Auslösung und Begleitung unterwegs (Bl. 76).- Ordnung des Auszugs (Bl. 80).- Ordnung des Einzugs (Bl. 94b, 97).- Dienstwartung (Bl. 101, 102, 104, 105).- Kapelle, wie solche begleitet gewesen (Bl. 119).- Vogelschießen des Rats mit Armbrust und Büchse (Bl. 121).- Kurfürstliches Armbrustschießen von 24 Rennen (Bl. 125).- Pirschbüchsenschießen von 3 Rennen (Bl. 127).- Fechtschule auf der Reitbahn (Bl. 200).- Büchsenschießen nach dem Vogel vor der Scheibe oder Mond (Bl. 208).- Kartell (Bl. 220) und Zeichnung (Bl. 220b) zum Feuerwerk.- Amphiteatrum Saxonicum (Bl. 224).- Auslösung für die Beschriebenen (Bl. 235).- Ankunft von Philipp Wilhelm, Pfalzgraf beim Rhein, Oktober 1668 (Bl. 238).- Ankunft des Landgrafen Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg und des Prinzen Leopold Georg von Hessen-Homburg, März 1671 (Bl. 241).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:09 MEZ
Hierarchie
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