Märckh Sittigg, Kardinal, Bischof zu Konstanz und Herr der Reichenau, bekundet, das er den Haugprecht Humbpiß von Waldtrambs als Lehensträger des Wilhelm Gremlich von Jungingen, Sohn des verstorbenen Wolf Gremlich von Jungingen, mit dem Kirchensatz mitsamt dem Zehnten, der Widum und dem Kelnhof, mit Mühle und Gericht zu Einhart, die von dem Hochstift zu Konstanz zu Lehen gehen, nach dem Tode des Wolf Gremlich belehnt hat
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Märckh Sittigg, Kardinal, Bischof zu Konstanz und Herr der Reichenau, bekundet, das er den Haugprecht Humbpiß von Waldtrambs als Lehensträger des Wilhelm Gremlich von Jungingen, Sohn des verstorbenen Wolf Gremlich von Jungingen, mit dem Kirchensatz mitsamt dem Zehnten, der Widum und dem Kelnhof, mit Mühle und Gericht zu Einhart, die von dem Hochstift zu Konstanz zu Lehen gehen, nach dem Tode des Wolf Gremlich belehnt hat
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 352
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1585 November 27
Urkunden
Siegler: Markus Sittigg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Gremlich, Wilhelm (III); Konst. Erbkammerer
Gremlich, Wolfgang, Bruder des Hans Jakob
Humpiß von Waldtrambs, Haugprecht
Einhart, Ostrach SIG
Jungingen BL
Konstanz KN
Reichenau KN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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