Verwendung bzw. Verkauf der Gebäude und Gründe des Paulanerklosters Neudeck
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2206
KL Fasz. 79 Nr. 21
KL Fasz. 74 Nr. 7 (Prod. "ad 17" Tab. über Verkauf des Paulanerstocks)
KL Fasz. 77 Nr. 13 (Az. 43044 v. 1804 X 20, 49520 v. 1804 XI 21 u. o. Az. v. 1805 X 19)
GR Fasz. 643 Nr. ad 80/3 (Deckblatt)
Staatsverwaltung 506 (Az. 2534 v. 1805 IV 5 ohne Anlage)
Zusatzklassifikation: Au (krfr. St. München) - Neudeck: Paulanerkloster
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.17. Au b. München - Neudeck (Paulaner) >> 3.17.1. Spezialkommission in Klostersachen / Landesdirektion (1802-1808)
1804 Februar 3 - 1808 April 2
Enthält v. a.:
Bitte des Michael Wagmüller, "Spiesmüller" in der Au, um käufliche Überlassung des großen Paulaner-Brauhausgartens; Bitte des Milchmanns Joseph Essendorfer in der Lohe und des Schlossermeisters Franz Haas in der Falkenau um Überlassung eines Grundstücks; Versteigerung des sog. "Neudecker Gartens", von verschiedenen Grundstücken und der Herbergen im sog. "Paulanerstock" (mit Protokollen); Bitte des Kaspar Mareis um Ratifizierung seines Gebots für den "Neudecker Garten"; Anzeige der noch unveräußerten Paulaner-Realitäten; Verpachtung des "Paulanerstadels" in Obergiesing an Joseph Dafner, "Schranerbauer" von Giesing; Pachtgebote des Peter Herzog und des Peter Heinrich, Besitzer des "Prager-" und des "Spitzerhofs" in Obergiesing, für den dortigen "Paulanerstadel"; Bitte des Xaver Voraus, Franz Resch und Gregor Nagel als Käufer von Herbergen im "Paulanerstock" um Überlassung eines Grundstücks als Holzlege (mit Plan); Nutzung des Klostergebäudes als Strafarbeitshaus; Bitte des quieszierten Straßenüberstehers Johann Grinerbl um Überlassung des baufälligen Sommerhäusls im "Neudecker Garten"
Enthält auch:
Tauschweise Überlassung des Paulanerbrauhauses an das Malteserordens-Großpriorat und Suche nach einem Raum für das Malteserordens-Archiv
Darin:
farbiger Lageplan eines Grundstücks beim "Paulanerstock"; Kaufbrief für den "Postgartenwirt" Quirin Kapplmayr von München über mehrere Grundstücke
87 Bl.
Bitte des Michael Wagmüller, "Spiesmüller" in der Au, um käufliche Überlassung des großen Paulaner-Brauhausgartens; Bitte des Milchmanns Joseph Essendorfer in der Lohe und des Schlossermeisters Franz Haas in der Falkenau um Überlassung eines Grundstücks; Versteigerung des sog. "Neudecker Gartens", von verschiedenen Grundstücken und der Herbergen im sog. "Paulanerstock" (mit Protokollen); Bitte des Kaspar Mareis um Ratifizierung seines Gebots für den "Neudecker Garten"; Anzeige der noch unveräußerten Paulaner-Realitäten; Verpachtung des "Paulanerstadels" in Obergiesing an Joseph Dafner, "Schranerbauer" von Giesing; Pachtgebote des Peter Herzog und des Peter Heinrich, Besitzer des "Prager-" und des "Spitzerhofs" in Obergiesing, für den dortigen "Paulanerstadel"; Bitte des Xaver Voraus, Franz Resch und Gregor Nagel als Käufer von Herbergen im "Paulanerstock" um Überlassung eines Grundstücks als Holzlege (mit Plan); Nutzung des Klostergebäudes als Strafarbeitshaus; Bitte des quieszierten Straßenüberstehers Johann Grinerbl um Überlassung des baufälligen Sommerhäusls im "Neudecker Garten"
Enthält auch:
Tauschweise Überlassung des Paulanerbrauhauses an das Malteserordens-Großpriorat und Suche nach einem Raum für das Malteserordens-Archiv
Darin:
farbiger Lageplan eines Grundstücks beim "Paulanerstock"; Kaufbrief für den "Postgartenwirt" Quirin Kapplmayr von München über mehrere Grundstücke
87 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Wagmüller: Michael, "Spiesmüller" in der Au b. München
Kapplmayr: Quirin, "Postgartenwirt" in München
Grinerbl: Johann, quiesz. Straßenübersteher in München
Nag(e)l: Gregor, Au b. München
Resch: Franz, Au b. München
Voraus: Xaver, Au b. München
Herzog: Peter, Besitzer d. "Pragerhofs" in Obergiesing
Heinrich: Peter, Besitzer d. "Spitzerhofs" in Obergiesing
Dafner: Joseph, "Schranerbauer" in Giesing
Mareis: Kaspar, Pächter des "Neudecker Gartens"
Haas: Franz, Schlossermeister in der Falkenau b. München
Essendorfer: Joseph, Milchmann in der Lohe b. München
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Brauhaus
München (krfr. St.), Johanniter: Großpriorat
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Sommerhäusl im "Neudecker Garten"
Giesing (krfr. St. München): Stadel des Paulanerklosters Neudeck
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Realitäten (allgemein)
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Gründe
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Neudecker Garten
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Paulanerstock
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Klostergebäude
Au (krfr. St. München), Kloster Neudeck: Brauhausgarten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.17. Au b. München - Neudeck (Paulaner) (Gliederung)
- 3.17.1. Spezialkommission in Klostersachen / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)