Leeden: Stift. Anerkennung der Rechte als Äbtissin der Prinzessin Friederike von Preußen
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I. HA Rep. 89, Nr. 23984/1
I. HA GR Rep. 64 Oranische Erbschaft (Oranische Archiv) Nr. 6
I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett
Geheimes Zivilkabinett >> 09 Kultur und Gesundheitswesen >> 09.04 Kultus und Unterricht >> 09.04.06 Klöster, weltliche Stifter, geistliche Stiftungen >> 09.04.06.05 Klöster und Stifter, Einzelfälle A - Z
Juli 1810 - Jan. 1811
Enthält u. a.:
- Nachsuche des ehemaligen Registrators bei der Kriegs- und Domänenkammer in Münster, Heinrich Julius Jäger, sowie seiner 13-jährigen Tochter Friederica Dorothea Charlotte wegen ihrer noch unzureichenden Ausbildung um eine außerordentliche Unterstützung aus den seit 4 Jahren wegen der Kriegsunruhen nicht mehr ausgezahlten Einnnahmen aus dem hochadligen Damenstift in Leeden (summiert auf insgesamt 800 Reichstaler) der Prinzessin Friederike von Preußen als dessen Äbtissin und Bitte um Autorisierung des Stifts oder der Vizeäbtissin Freiin von Blomberg zur Anweisung dieser Unterstützung, 10. Juli 1810
- Klärung der poltitischen-territorialen und rechtlichen Verhältnisse des nicht im Königreich Westphalen, sondern im bisherigen Großherzogtum Berg gelegenen und zuvor zur ehemaligen Grafschaft Tecklenburg gehörenden Stifts Leeden. Anerkennung der Rechte als Äbtissin der Prinzessin Friederike von Preußen und der Verfügung über ihre Einkünfte durch den Großherzoglich-bergischen Regierungskommissar, Reichsgraf Beugnot, in Düsseldorf. Dank der Prinzessin Friedericke, eigenhändige Unterschrift (14. Dez. 1810), Sept.-Dez. 1810
- Zurückstellung der Verwendung des Justizrats Haas aus Berlin für die Hofdame Fräulein Dorothea von Viereck wegen ihrer Stelle im Stift Leeden aufgrund der Zugehörigkeit des Stift zum französichen Reich und nicht mehr zum Königreich Westphalen infolge der Einbeziehung der Tecklenburgischen Länder in das französische Reich nach einer neuen Grenzbestimmung, Dez. 1810/Jan. 1811
- Planungen der Prinzessin Friederike (eigenhändig) über die Verwendung ihrer Einkünfte aus den Jahren 1806 bis 1810 (16. Jan. 1810), Jan. 1811.
- Nachsuche des ehemaligen Registrators bei der Kriegs- und Domänenkammer in Münster, Heinrich Julius Jäger, sowie seiner 13-jährigen Tochter Friederica Dorothea Charlotte wegen ihrer noch unzureichenden Ausbildung um eine außerordentliche Unterstützung aus den seit 4 Jahren wegen der Kriegsunruhen nicht mehr ausgezahlten Einnnahmen aus dem hochadligen Damenstift in Leeden (summiert auf insgesamt 800 Reichstaler) der Prinzessin Friederike von Preußen als dessen Äbtissin und Bitte um Autorisierung des Stifts oder der Vizeäbtissin Freiin von Blomberg zur Anweisung dieser Unterstützung, 10. Juli 1810
- Klärung der poltitischen-territorialen und rechtlichen Verhältnisse des nicht im Königreich Westphalen, sondern im bisherigen Großherzogtum Berg gelegenen und zuvor zur ehemaligen Grafschaft Tecklenburg gehörenden Stifts Leeden. Anerkennung der Rechte als Äbtissin der Prinzessin Friederike von Preußen und der Verfügung über ihre Einkünfte durch den Großherzoglich-bergischen Regierungskommissar, Reichsgraf Beugnot, in Düsseldorf. Dank der Prinzessin Friedericke, eigenhändige Unterschrift (14. Dez. 1810), Sept.-Dez. 1810
- Zurückstellung der Verwendung des Justizrats Haas aus Berlin für die Hofdame Fräulein Dorothea von Viereck wegen ihrer Stelle im Stift Leeden aufgrund der Zugehörigkeit des Stift zum französichen Reich und nicht mehr zum Königreich Westphalen infolge der Einbeziehung der Tecklenburgischen Länder in das französische Reich nach einer neuen Grenzbestimmung, Dez. 1810/Jan. 1811
- Planungen der Prinzessin Friederike (eigenhändig) über die Verwendung ihrer Einkünfte aus den Jahren 1806 bis 1810 (16. Jan. 1810), Jan. 1811.
ohne Foliierung [ca. 25 Blatt]
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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