Erbrente
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E1 A 51a
Vorl. Nr.: 55
51a
E1 A Urkunden
Urkunden >> Gesammelte Urkunden >> Beeck
13. Mai 1491
Enthält: Vor den Schöffen des Dingstuhls zu Beeck bekunden Jaspair van Flasmart und seine Frau Tryne, gegen eine Summe zu Beeck gängigen Geldes an Wymmer van gen N aspen, Bürger zu Erkelenz, und dessen Frau Bele van der Hege eine Erbrente von 1 1/2 Mir. Roggen zu Beeck gebrauchten Maßes in trockenem, gutgeeichtem Pachtkorn, den Malter bis zu 2 Pfennig unter dem besten, verkauft zu haben, zu liefern jährlich am Allerheiligenabend [3 1 . Okt.] auf ihrem Hof tzo Flasmart im Beecker Kirchspiel . Zur Sicherheit stellen Jaspair und Tryne als Unterpfand ihren Hof mit allen Gebäuden und Zubehör wie Haus, Scheuer, Stallung zu Flasmairt, mit den Seiten grenzend an den Hof von Meweß Kindern und an das Feld auf Oeran zu, wovon im Säumnisfall Wymmer und Beel die Rente auspfänden können.
Archivale
Aussteller: Siegler: da die Schöffen zu Beeck kein eigenes Siegel haben, für diese als ihr Oberhaupt (heufft) die Schöffen der Stadt Wassenberg mit deren Schöffenturnssiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ