Güterkäufe der Herzogin Sibilla 1613 in Leonberg und Eltingen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 368 L Bü 44
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 368 L Leonberg W
Leonberg W >> 3. Gütersachen von Herrschaft und Untertanen
1613
Enthält: a) Leonberg 11.Nov.1613 (Martini).
Michael Büllfinger, Bürger zu Leonberg verkauft Sibilla, Herzogin zu Württemberg etc., sein durch Anlieger gekennzeichnetes neu umgebrochenes Gartenstück für 67 fl. 10 Batzen, zu zahlen durch den Leonberger Vogt und Keller Mathias Bliederheiß; gleichzeitig quittiert er den Empfang der Kaufsumme, verzichtet auf alle Gerechtigkeiten und Ansprüche und erklärt die Käuferin aller etwa noch auf dem Grundstück liegenden Belastungen für ledig.
Or. Perg. Siegel der Stadt Leonberg abg.
b) Leonberg 15.Juni.1613.
Philipp Jakob Weihenmaier, Doktor beider Rechte, Bürger zu Leonberg, verkauft Sibilla pp. 1/2 Tagewerk Wiesen in Eltingen, durch anliegende Fluren gekennzeichnet, für 110 fl. zu zahlen durch Mathias Bliederheiß, Vogt und Keller zu Leonberg, mit allen Rechten, Gerechtigkeiten und Ansprüchen, ohne Beschwerung der Käuferin durch Zinslasten.
Or. Perg. Siegel der Stadt Leonberg abg.
c) Leonberg 12.Juni.1613.
Michael Stoll, Bartlin Eberlin und Severin Stahl als Pfleger der Kinder Anna Maria, Katharina und Rosina des verstorbenen Hauptmanns Hans Holtzsprung von Wollau in Schlesien, verkaufen zu Gunsten ihrer Mündel an Sibilla pp. ihre durch Anlieger gekennzeichnete Behausung, nebst Scheuer, Hofreite und Garten "in der Schlossgasse", deren rechtmäßigen Besitz sie durch eine Urkunde vom 2.April.1553 beweisen (Anfang und Datum zitiert), für 575 fl., zu zahlen durch Mathias Blüderheuser, Keller zu Leonberg, mit allen Rechten, Gerechtigkeiten und Ansprüchen und erklären die Käuferin aller etwa auf dem Grundstück liegenden Lasten für ledig.
Or. Perg. Siegel der Stadt Leonberg abg.
Michael Büllfinger, Bürger zu Leonberg verkauft Sibilla, Herzogin zu Württemberg etc., sein durch Anlieger gekennzeichnetes neu umgebrochenes Gartenstück für 67 fl. 10 Batzen, zu zahlen durch den Leonberger Vogt und Keller Mathias Bliederheiß; gleichzeitig quittiert er den Empfang der Kaufsumme, verzichtet auf alle Gerechtigkeiten und Ansprüche und erklärt die Käuferin aller etwa noch auf dem Grundstück liegenden Belastungen für ledig.
Or. Perg. Siegel der Stadt Leonberg abg.
b) Leonberg 15.Juni.1613.
Philipp Jakob Weihenmaier, Doktor beider Rechte, Bürger zu Leonberg, verkauft Sibilla pp. 1/2 Tagewerk Wiesen in Eltingen, durch anliegende Fluren gekennzeichnet, für 110 fl. zu zahlen durch Mathias Bliederheiß, Vogt und Keller zu Leonberg, mit allen Rechten, Gerechtigkeiten und Ansprüchen, ohne Beschwerung der Käuferin durch Zinslasten.
Or. Perg. Siegel der Stadt Leonberg abg.
c) Leonberg 12.Juni.1613.
Michael Stoll, Bartlin Eberlin und Severin Stahl als Pfleger der Kinder Anna Maria, Katharina und Rosina des verstorbenen Hauptmanns Hans Holtzsprung von Wollau in Schlesien, verkaufen zu Gunsten ihrer Mündel an Sibilla pp. ihre durch Anlieger gekennzeichnete Behausung, nebst Scheuer, Hofreite und Garten "in der Schlossgasse", deren rechtmäßigen Besitz sie durch eine Urkunde vom 2.April.1553 beweisen (Anfang und Datum zitiert), für 575 fl., zu zahlen durch Mathias Blüderheuser, Keller zu Leonberg, mit allen Rechten, Gerechtigkeiten und Ansprüchen und erklären die Käuferin aller etwa auf dem Grundstück liegenden Lasten für ledig.
Or. Perg. Siegel der Stadt Leonberg abg.
3 Urkunden
Archivale
Bliederheiß (Blüderheuser), Mathias; Vogt
Büllfinger, Michel
Eberlin, Bartlin
Holtzsprung, Anna Maria
Holtzsprung, Hans; Hauptmann
Holtzsprung, Katharina
Holtzsprung, Rosina
Stahl, Serverin
Stoll, Michael
Weihenmaier, Philipp Jakob; Dr.
Eltingen : Leonberg BB
Leonberg BB
Wollau, Schlesien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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