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Cyriak Eitel von Hutten bekundet, dass er an seine Schwester Anna
Dorothea von Lauter, geb. von Hutten, eine jährliche Rente von 200 Gulden
für 40...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1611-1620
1615 Mai 20
Ausfertigung, Papier, zwei aufgedrückte Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geben und geschehen am zwanzigsten Maii, als man zahlte nach Christi unsers Seligmachers geburtt ein tausent sechshundert und funffzehen Jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Cyriak Eitel von Hutten bekundet, dass er an seine Schwester Anna Dorothea von Lauter, geb. von Hutten, eine jährliche Rente von 200 Gulden für 4000 Gulden Frankfurter Währung verkauft hat. Die Rente soll ihr jährlich zu Pfingsten von Cyriak Eitel oder seinen Erben in einer Summe entrichtet werden. Es wird weiterhin bestätigt, dass die 4000 Gulden gänzlich bezahlt worden sind und Anna Dorothea und ihre Erben werden dieser Schuld quit, ledig und los gesprochen. Im Falle, dass die Rente nicht bezahlt wird oder werden kann, setzt Cyriak als Unterpfand alle Rechte an den Dörfern Weinerz und Sannerz. Die Rente kann jährlich auf Philippi und Jakobi [25. Juli] für 4000 abzüglich der bereits enrichteten Zahlungen zurückgekauft werden. Der Wiederkauf muss ein Vierteljahr vorher angekündigt werden. Dem Verkauf und der Einsetzung des Unterpfandes hat Abt Johann Friedrich [von Schwalbach] von Fulda als Lehnsherr zugestimmt. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Seite 4 und 5, Seite 6 und 7, Seite 8, Papiersiegel 1, Papiersiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Cyriak Eitel von Hutten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Florian von Hutten
Urkunde durch Laminat restauriert
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.