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Ermittlungen wegen Fortführung des verbotenen Roten Frontkämpferbundes (RFB) in Frankfurt (Oder)
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Ministerium des Innern >> 09 Sonderbestände (1914 - 1945) >> 09.02 Unterlagen des preußischen Innenministeriums aus dem Parteiarchiv der SED (DDR) zur politischen Situation in Preußen (1920 - 1934) >> 09.02.01 Republikschutz (1920, 1924 - 1934) >> 09.02.01.01 Überwachung republikfeindlicher Organisationen (1927 - 1933) >> 09.02.01.01.04 Roter Frontkämpferbund (RFB) (1928 - 1932)
Okt. 1930 - März 1931
Enthält u. a.:
- Ermittlungen und Strafverfahren gegen Mitglieder des RFB und der Roten Jungfront in Frankurt (Oder); u. a. den Arbeiter Richard Mandtke, den Arbeiter Richard Gläser, den Tischler Max Menzel, den Schlosser Friedrich Mehmcke, den Tischler Rudi Fleischhammel, den Monteur Franz Bank, den Arbeiter Otto Lotthammer, den Arbeiter Franz Pomorski, den Arbeiter Artur Fiebig, den Arbeiter Fritz Schröder, den Arbeiter Willi Zielsdorf, den Steinsetzerlehrling Walter Röhl, den Maschinist Isidor Kwiatowski, , den Schlosser Reinhold Plietz, den Arbeiter Max Mattuschka, den Schmied Walter Kabisch, den Arbeiter Fritz Bank, den Maschinenarbeiter Kurt Hermann, den Arbeiter Karl Mandtke, den Sattler Hans Grützmacher, den Arbeiter Walter Sasse, den Ofensetzer Erich Schickert, den Arbeiter Franz Rogosinski, den Schneider Georg Henneschen, den Bauarbeiter Richard Lautenbach, den Arbeiter Karl Schubert, den Arbeiter Paul Wendt, den Maler Franz Harmuth, den Arbeiter Alfred Graske, den Bauarbeiter Willi Eckert, den Bauarbeiter Wilhelm Adelski, den Bauarbeiter Wilhelm Wudtke, den Arbeiter Willi Wollang, den Schmied Paul Jurchen, den Schlosser Erich Bredow, den Arbeiter Johann Dolata, den Tischler Fritz Potrafke, den Heizer Paul Springborn, den Tischler Franz Schallinatut, den Ofensetzer Fritz Tietz, den Stellmacher Kurt Geselle, den Arbeiter Wilhelm Zimmermann, den Böttcher Paul Triebler, den Arbeiter Kurt Kneiseler, den Arbeiter Willi Hallmann, den Schneider Otto Sturm, en Arbeiter Willi Weichert, den Arbeiter Fritz Guse, den Möbelpolier Walter Jurchen, den Ofensetzer Fritz Wolff, den Arbeiter Richard Kühne, den Arbeiter Willi Kähne, den Arbeiter Paul Soltysiak, den Telegraphenarbeiter Paul Lemanschick, den Arbeiter Paul Christian, den Arbeiter Paul Temp, den Arbeiter Georg Fiedler, den Arbeiter Willi Janisch, den Arbeiter Max Mees, den Arbeiter Gerhard Sawade, den Arbeiter Karl Kuß, den Arbeiter Walter Wolff, den Arbeiter Franz Bahr und den Invaliden Friedrich Großmann wegen Fortführung des verbotenen RFB.
Archivale
Archivale gelangte aus dem Bestand/der Registratur des ehemaligen preußischen Innenministeriums in das Zentrale Parteiarchiv der SED; über das Bundesarchiv an das GStA PK abgegeben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.