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Planung des Ankaufs der freiherrlich von Wenzischen Güter und Gefälle sowie Rechtsgutachten, ob solche bona censitica (Zinsgüter), bona emphyteutica (Erbzinsgüter) oder bloße Pachtgüter seien und höher verpachtet werden können
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Planung des Ankaufs der freiherrlich von Wenzischen Güter und Gefälle sowie Rechtsgutachten, ob solche bona censitica (Zinsgüter), bona emphyteutica (Erbzinsgüter) oder bloße Pachtgüter seien und höher verpachtet werden können
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
(1734) 1745-1747, 1753-1754, 1804
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Spezifikationen der freiherrlich von Wenzischen Güter und Gefälle im Grund Selbach und Burbach (1753); Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Dillenburg und Hachenburg wegen des möglichen Erwerbs der von Wenzischen Güter, Rechte und Gefälle im Grund Burbach und Selbach (1753-1754); Supplik der nassauischen Untertanen im Grund Burbach und Selbach wegen des geplanten Erwerbs der von Wenzischen Güter durch die Landesherrschaft (1754); Extrakt des Rutenmaßes der freiherrlich von Wenzischen Güter im Grund Burbach und Selbach von 1753; Verzeichnisse der jährlichen Geld- und Fruchtpachtzahlungen und Lehngelder von den Wenzischen Gütern im Grund Burbach und Selbach (1754), Gesuch der von Wenzischen Erben um Aufsuchung einer Urkunde aus dem ausgehenden 16. oder frühen 17. Jahrhundert betreffend den Verkauf eines Teils der Güter des Junkers Wenz an Anton Böcking und Engelbert Frey (1804). Enthält auch: Rechtsstreit zwischen den Erben des Engelbert Jung und Anton Böcking zu Unterwilden einerseits und Henrich Reinschmidt, Johann Frieß und Johann Jost Vetters Witwe andererseits wegen rückständiger und von der Reichsritterschaft zu Burg Friedberg beanspruchter Steuern von den vormaligen freiherrlich von Wenzischen Gütern (1746-1747); Extrakt aus einem am 02.03.1734 getroffenen Vergleich der Heimberger und Geschworenen auf den drei Wilden wegen diverser strittiger Punkte; Steueranforderungen der Reichsritterschaft zu Burg Friedberg (1745-1746). Korrespondenten u.a.: Rauschard (Dillenburg), Amtsvogt Günther (Burbach), Bierbrauer (Dillenburg), Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), W. L. Burchardi (Dillenburg), Amtmann Krumm (Burbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.