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Memoriale, Gesuche, Verordnungen, Verhandlungsprotokolle,
Abrechnungen und Rückstände im Kontributionswesen
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Enthält: - Aktenstücke zu folgenden Kontributionssachen, u.a.: Beschwerde der Stadt Stade und des Douglas'schen Amtmanns Thomas Majoner in Zeven als Gutsherren gegen die Hauptleute im Land Kehdingen, Bützflethischer Teil, wegen Nebenanlagen ebenda (1656); Regierungsmandat von 1659 wegen Verbots der eigenmächtigen Erhöhung der Kontribution, mit nachfolgendem Bericht des Kontributionseinnehmers Clement von Issendorff zu Osten; Regierungsmandat an die Landeskommissare von 1659 wegen Eintreibung der Kontribution, mit nachfolgender Schrift der Kommissare in den Börden Lesum, Scharmbeck und Ritterhude; Regierungsverfügungen von 1660 wegen der Kontributionsrückstände, mit nachfolgenden Berichten aus den Landesteilen, auch Verzeichnissen der Rückstände in Hamelwörden, der Herrschaft Neuhaus, im Amt Bederkesa und Alten Land, Kirchspiel Assel, in der Börde Beverstedt; weitere Regierungsverfügung von 1663 wegen Abtragung der Rückstände, mit Antwortschreiben der Gräfen des Landes Kehdingen, Freiburgischer Teil; Regierungsmandat von 1664 wegen Aufbringung außerordentlicher Gelder zur Unterhaltung der gegen die Türken ziehenden Hilfstruppen, mit nachfolgendem Bericht der Kontributionsinspektoren im Gericht Achim und Verzeichnis der Exemten ebenda; Regierungsmandat von 1660 wegen begrenzter Kontributionsbefreiung der Richter, Bürgermeister und Schulzen in der Herrschaft Neuhaus, auch deren nachfolgender Bericht (mit Anlage); Gesuch der Einwohner zu Neuhaus von 1664 um Entlastung; Gesuch der Inspektoren des Kontributionswesens, Landrat Johann Heinrich von Brobergen und Bürgermeister Lic. Johann Orwege, von 1665 um Abschaffung der Spezial-Kontributionseinnehmer in der Börde Bramstedt, mit nachfolgendem Bericht der dortigen Gutsherren; Aktenstücke von 1664 wegen Rückzahlung des ständischen Vorschusses zur Unterhaltung des Königsmarck'schen Regiments aus den Kontributionsrückständen der einzelnen Landesteile (mit Verzeichnissen der assignierten Kontribution); Beschwerden des ständischen Obereinnehmers Gabriel Höpfer von 1664 und 1667 gegen den Rentmeister Martin Hempel wegen zu vieler Assignationen (mit Verzeichnis), auch Berichte Hempels dazu; Aktenstücke von 1664 bis 1666 wegen Aufbringung und militärischer Eintreibung der Kontributionsrückstände bzw. Kontributionen (mit Verzeichnissen), auch Protokolle über Verhandlungen der Regierung mit den Ständen sowie Regierungsbericht und Ständeschreiben an die schwedische Krone von 1665 wegen der Mängel im Kontributionswesen;
Enthält: Streitsache des Obereinnehmers Höpfer gegen den Schlangenfeld'schen Verwalter Jürgen Balcke zu Alten- und Neuenwalde von 1667 wegen Kontributionsabrechnung und Liquidation, auch Liquidation mit dem unter dem Oberst Heinrich von Haren stehenden, in Neuenwalde einquartiert gewesenen Kapitän Seraphin Prinz bzw. dem Haren'schen Sekretär Christian Heinrich Bartels wegen der aus der Kontribution erhobenen Gelder, sowie Streitsache Bartels gegen Balcke von 1667/68 wegen Abrechnung und noch rückständiger Gelder (mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis der Rückstände zu Alten- und Neuenwalde und der Balcke'schen Vorschüsse, Abrechnungen, Verzeichnis der Exekutionskosten); Forderungen des Königsmarck'schen Regiments, speziell der drei in der Garnison Stade liegenden Kompanien des Majors Johann Gottfried Glandorff, aus den Kontributionsrückständen im Land Kehdingen und Kirchspiel Osten (1668, mit Anlagen: Verzeichnis der Rückstände sowie Abrechnungen); Gesuche Höpfers von 1668 um Abrechnung mit dem Kontributionseinnehmer des Landes Wursten, Philipp Jacob Eberhard, wegen Kontribution und Tribunalsgeldern (mit nachfolgendem Bericht Eberhards), auch mit den Kontributionseinnehmern zu Alten- und Neuenwalde und Warstade (mit Abrechnung); Forderungen der Landeskasse (Landschaftskasse) an die königliche Rentkammer und Abrechnung zwischen dem Obereinnehmer und Landrentmeister dazu von 1669/70 für die Jahre 1666-68 (mit Verzeichnissen); Streitsache zwischen Höpfer und dem Leutnant de Jalad von 1669 wegen Beleidigung; Kommissionserteilung an den Regierungsrat Jürgen Marschalck von 1671 zur Rechnungslegung des Obereinnehmers und Abrechnung zwischen den freien Ständen und Marschländern über verschiedene Posten; Verhandlungsprotokoll von 1674 wegen der hohen Kontributionsrückstände; Aktenstücke von 1671/72 wegen Abtragung der Kontributionsrückstände im Land Kehdingen, Freiburgischer Teil; Revision der von Höpfner geführten Rechnungen und Verteilungen von 1666-68 wegen des vorhandenen Kassenrestes zur Rechtfertigung des Obereinnehmers (1672-1673); Aktenstücke zu den Kontributionsrückständen im Land Wursten, Kirchspiel Osten, Amt Neuhaus, Land Kehdingen und Alten Land, Amt Bederkesa und in der Börde Lamstedt wegen Unterhaltung der Regimenter (1674, mit Verzeichnissen und Abrechnungen)
Enthält: - Varia: Verordnung des Oberkommissars Peter Brandt vom 29. April 1647 wegen der Kontribution im Amt Neuhaus; Auszug aus der königlichen Instruktion wegen der Kommission zwischen Ständen und Marschländern (o.D.); Rechnung der Witwe und Erben des Arp Allmers über ihre Kontributions- und Einquartierungskosten von 1644 bis Juli 1658; Regierungsmandate an den Amtmann Henning Weesemann in Ottersberg vom 25. August und 22. September 1662 wegen Kontributionsbefreiung des Jacob Knopes zu Breddorf und des abgebrannten Hinrich Blohme zu Eckstever, mit beigefügtem Gesuch Knopes; Regierungsurteil vom 7. Mai 1674 in der Klagesache der Einwohner des Fleckens Freiburg gegen die Kontributionsdirektoren im Land Kehdingen, Freiburgischer Teil; Regierungsmandat an die verdischen Gutsherren vom 9. April 1675 wegen Verordnung eines Kontributionsdirektors; Regierungsbescheid an die Gräfen und Hauptleute des Landes Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom 1. Oktober 1675 wegen Lieferung von Ochsen statt Kontribution, mit beigefügtem Gesuch; Memorial der Deputierten der Herrschaft Neuhaus an die Einrichtungskommissare vom 25. April 1652; Memorial des Amtmanns Thomas Majoner in Zeven an die Einrichtungskommissare vom 24. Dezember 1652 wegen Kommissionserteilung an ihn zur Rechnungsabnahme
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1646
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1646
Kontribution, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.