Bernd Bruse und seine Ehefrau Catharina Verdtmanns verkaufen an Johann Rulle einen Rentbrief über 50 Rt, sprechen auf das Erbe Ottenloeß im Ksp. Sendenhorst
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N 139 Krimphove, Josef; Warendorf, 62
Nr. 37
N 139 Krimphove, Josef; Warendorf Krimphove, Josef; Warendorf
Krimphove, Josef; Warendorf >> 05 Sammlungen >> 05.06 Urkunden
09.02.1620
Enthält: Vor dem Notar Johann Oistermann verkaufen Bernd Bruse und Catharina Verdtmanns, Eheleute im Ksp. Hoetmar (Hodtmar) Holtruper Bauerschaft, an Johann Rulle und dessen Ehefrau Anna, Bürger zu Münster, einen Rentbrief über 50 Reichstaler Kapital und jährlich auf Cathedra Petri (21. Febr.) davon fällige 3 Reichstaler. Der Verkauf geschieht im konsens mit der Jungfern des Gotteshauses Vinnenbergh aus deren des Gotteshauses Erbe Ottenloeß und der darauf sitzenden Eheleute Zeller Stephan und Margarethe im Ksp. Sendnehorst, Bauerschaft Rinkhove, und ist mit einer Urkunde des Klosters bestätigt, die anfängt: Wir Anna Plonies und vortt septliche Junfferen zum Vinnenbergh... und endet: 1590 ahm avendt Petri ad Cathedram. Dieser Rentbrie ist durch den Tod ihres Bruders Johann Vertmanns, weil er keine Leibeserben hatte, mit samt seinen Gütern an die Eheleute Rulle gefallen und wird hierdurch an die Eheleute Rulle verkauft. Geschehen zu Müntser im Hause des Notars an die Liebfrauenstraße im Ksp. Überwasser und im Beisein des Hermann zum Großen Hane, Bürger zu Münster, und des Bernd zur Vertt.
Akten
Pergament Vorl.Nr.: 62
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ