Stadt Schöppenstedt (Bestand)
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NLA WO, 1 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.1 Städte
1550-1958
Enthält: Verwaltungsakten in der gesamten Breite der seinerzeitigen sachlichen Zuständigkeit, u.a. Stadtverfassung, Stadt- u. Kämmereigüter, Finanzwesen, Straßenbau, Ablösungen, Kirchen-, Schul-, Gewerbe-, Steuersachen, Vereine, Stiftungen, Meldewesen, Rechtsstreitigkeiten, Ratsprotokolle, Kriegszustand Zweiter Weltkrieg
Bestandsgeschichte: Die nachstehend verzeichneten Akten sind von der Stadt Schöppenstedt in den Jahren 1945 (Zg. 3/45), 1946 (Zg. 8/46) und 1947 (Zg. 5/1947) im Staatsarchiv hinterlegt. Die Überführung der 1. Abgabe erfolgte in großer Eile; die Akten waren stark durcheinandergeraten, ein Abgabeverzeichnis fehlte.
Die Abgabe 1946 bildete einen Teil der in Schöppenstedt zurückgebliebenen Alt-Registratur, deren um 1910 aufgestelltes Verzeichnis als Findbuch N Abt. 1 Bd. 9a mit an das Staatsarchiv abgegeben wurde; soweit der Inhalt des Findbuches unter den Abgaben 1945/1946 ermittelt werden konnte, ist eine Bemerkung in diesem Findbuche gemacht. Die Abgabe 1947 wurde auf dem Boden des alten Rathauses hinter der Kirche als Rest in größtem Durcheinander vom Fußboden aufgenommen.
Die älteren Bestände der Stadtregistratur sind dürftig. Etwa 1912 wurde, wie Dr. jur. Kleinau mit eigenen Augen gesehen hat, eine Wagenladung von Büchern und Akten von der Stadt als Altpapier verkauft, darunter Bücher in Pappe und Schweinsleder (wohl Stadtbücher und -rechnungen, die in anderen Quellen erwähnt sind).
Diese Ablieferungsgruppe, die in der Hauptsache die Zeit vor 1930 umfaßt und nach Sachgruppen aufgeteilt war, soweit die Akten überhaupt (die mit angeführten alten) Bezeichnungen tragen, hat den Zusatz "I" erhalten, da künftig etwa zur Aufbewahrung in das Staatsarchiv gelangende Bestände nach dem Dezimalsystem gegliedert sein werden.
Stand: Dezember 1950
Der Bestand 1 N Gruppe 2 ist aufgelöst worden. Die Nummern 1 bis 10 dieses Bestands sind jetzt die Nummern 587-600 des Gesamtbestandes 1 N. Der Zusatz "I" entfällt.
Bestandsgeschichte: Stand: 08.12.1995
Als Zg. 60/2002 gelangten noch einmal Akten der Stadt Schöppenstedt ins Staatsarchiv, die vor allem die NS-Zeit betreffen. Sie wurden vom Unterzeichnenden in die bestehende Gliederung eingeordnet, die allerdings geringfügig erweitert werden mußte. Das Findbuch ist ansonsten eine Abschrift des maschinenschriftlichen Findbuchs von 1950. Es wurde im Laufe mehrerer Jahre von verschiedenen Händen die EDV eingegeben. Die Schlussredaktion erledigte Archivoberinspektor Luttmer.
Stand: September 2006
Als Zg. 2014/001 gelangten noch einmal Akten der Stadt Schöppenstedt ins Staatsarchiv, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1970er Jahren reichen und von denen etliche die NS-Zeit betreffen. Sie wurden von Archivoberrätin Dr. Wagener-Fimpel verzeichnet und in die bestehende Gliederung eingeordnet, die allerdings noch einmal geringfügig erweitert werden musste.
Stand: Mai 2014
Bearbeiter: Dr. jur. Hermann Kleinau (1950)
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2006)
Bearbeiter: Dr. Silke Wagener-Fimpel (2014)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestandsgeschichte: Die nachstehend verzeichneten Akten sind von der Stadt Schöppenstedt in den Jahren 1945 (Zg. 3/45), 1946 (Zg. 8/46) und 1947 (Zg. 5/1947) im Staatsarchiv hinterlegt. Die Überführung der 1. Abgabe erfolgte in großer Eile; die Akten waren stark durcheinandergeraten, ein Abgabeverzeichnis fehlte.
Die Abgabe 1946 bildete einen Teil der in Schöppenstedt zurückgebliebenen Alt-Registratur, deren um 1910 aufgestelltes Verzeichnis als Findbuch N Abt. 1 Bd. 9a mit an das Staatsarchiv abgegeben wurde; soweit der Inhalt des Findbuches unter den Abgaben 1945/1946 ermittelt werden konnte, ist eine Bemerkung in diesem Findbuche gemacht. Die Abgabe 1947 wurde auf dem Boden des alten Rathauses hinter der Kirche als Rest in größtem Durcheinander vom Fußboden aufgenommen.
Die älteren Bestände der Stadtregistratur sind dürftig. Etwa 1912 wurde, wie Dr. jur. Kleinau mit eigenen Augen gesehen hat, eine Wagenladung von Büchern und Akten von der Stadt als Altpapier verkauft, darunter Bücher in Pappe und Schweinsleder (wohl Stadtbücher und -rechnungen, die in anderen Quellen erwähnt sind).
Diese Ablieferungsgruppe, die in der Hauptsache die Zeit vor 1930 umfaßt und nach Sachgruppen aufgeteilt war, soweit die Akten überhaupt (die mit angeführten alten) Bezeichnungen tragen, hat den Zusatz "I" erhalten, da künftig etwa zur Aufbewahrung in das Staatsarchiv gelangende Bestände nach dem Dezimalsystem gegliedert sein werden.
Stand: Dezember 1950
Der Bestand 1 N Gruppe 2 ist aufgelöst worden. Die Nummern 1 bis 10 dieses Bestands sind jetzt die Nummern 587-600 des Gesamtbestandes 1 N. Der Zusatz "I" entfällt.
Bestandsgeschichte: Stand: 08.12.1995
Als Zg. 60/2002 gelangten noch einmal Akten der Stadt Schöppenstedt ins Staatsarchiv, die vor allem die NS-Zeit betreffen. Sie wurden vom Unterzeichnenden in die bestehende Gliederung eingeordnet, die allerdings geringfügig erweitert werden mußte. Das Findbuch ist ansonsten eine Abschrift des maschinenschriftlichen Findbuchs von 1950. Es wurde im Laufe mehrerer Jahre von verschiedenen Händen die EDV eingegeben. Die Schlussredaktion erledigte Archivoberinspektor Luttmer.
Stand: September 2006
Als Zg. 2014/001 gelangten noch einmal Akten der Stadt Schöppenstedt ins Staatsarchiv, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1970er Jahren reichen und von denen etliche die NS-Zeit betreffen. Sie wurden von Archivoberrätin Dr. Wagener-Fimpel verzeichnet und in die bestehende Gliederung eingeordnet, die allerdings noch einmal geringfügig erweitert werden musste.
Stand: Mai 2014
Bearbeiter: Dr. jur. Hermann Kleinau (1950)
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2006)
Bearbeiter: Dr. Silke Wagener-Fimpel (2014)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
10,4 lfdm (ca. 900 Nrn)
Bestand
Literatur: H. Kleinau: Schöppenstedter Häuserbuch (DiBi 2° Zg. 236/56)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST