Christoph, Herzog zu Württemberg, ladet die Gebrüder Grafen Friedrich, Ludwig und Albrecht zu Löwenstein auf den 19. Februar zu gerichtlicher Verhandlung über die Klage der Bevollmächtigten des Leonhard Wertwein, Vogt zu Neuenstein, und seines Bruders Georg Wertwein, nämlich des Kellers zu Weinsberg, Ulrich Rentz, und des Pflegers der herrschaftlichen Zehnthöfe zu Heilbronn, Sebastian Walkenmüller, wegen der seit 1552 rückständigen Zinsen (jährlich 100 Gulden) aus 2.000 Gulden Hauptgeld, worauf sich im Jahr 1524 die Grafen Ludwig und Friedrich zu Löwenstein mit ihrer Schwester Elisabeth Werthwein, geb. Gräfin zu Löwenstein, der verstorbenen Mutter der klagenden Gebrüder, für ihre Ansprüche auf die Grafschaft Löwenstein verglichen haben.