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Rechtsstreit zwischen der Freien Reichsritterschaft in der Wetterau einerseits und den Fürsten zu Nassau-Dillenburg sowie den Grafen von Sayn andererseits wegen der Reichsunmittelbarkeit des Reichsadels
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Rechtsstreit zwischen der Freien Reichsritterschaft in der Wetterau einerseits und den Fürsten zu Nassau-Dillenburg sowie den Grafen von Sayn andererseits wegen der Reichsunmittelbarkeit des Reichsadels
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
1665-1692
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rechtsstreit zwischen dem Adel im Grund Burbach (insbesondere Johann Engelbert von Selbach und Johann Gottfried von Steprodt) einerseits und den Fürsten zu Nassau und Grafen zu Sayn andererseits vor dem Reichshofrat wegen der Reichsunmittelbarkeit; Prozessunterlagen (Auszüge aus Reichshofratsprotokollen, Notariatsinstrumente, Abschriften kaiserlicher Mandate, Suppliken, Repliken, Dupliken und Remonstrationen), Korrespondenzen mit dem Herzog von Sachsen-Eisenach wegen der Inhaftierung seines Vasallen und Landsassen Ernst Karl von Selbach (1685); Notamina der gräflichen Kanzlei zu Hachenburg auf die ritterschaftliche Triplik (1688); Prokuraturmandat der Freien Reichsritterschaft zu Burg Friedberg für den Reichshofratsagenten Jobst Heinrich Koch Edler von Edersleben (10./20.03.1690). Korrespondenten u.a.: Franz Martin von Menßhengen (Wien), Neumann (Wien), Anton Reusch (Hachenburg), Hofmann (Hachenburg), Notar Johannes Helvicus Haas (Friedberg), Johann Georg I. Herzog von Sachsen-Eisenach, Anwalt Conrad Oswald Garby.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.