Kurfürst Philipp von der Pfalz unterrichtet alle von der Ritterschaft in den Städten und auf dem Land (von stette unnd von lands), dass sein Vitztum zu Amberg derzeit auf dem königlichen Reichstag zu Nürnberg gebraucht wird und dorthin verordnet ist. Damit alle Angelegenheiten des Vitztumamts dennoch ihren gewöhnlichen Hergang haben, verordnet Kurfürst Philipp alle, die ihm verpflichtet (verwant) sind, zur Verhandlung ihrer notwendigen Angelegenheiten an seinen Vitztum zu Neumarkt, Ritter Ludwig von Eyb, den er für alle Sache, die Land und Leute berühren, bevollmächtigt hat und dem die Adressaten darin gehorsam sein sollen.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz unterrichtet alle von der Ritterschaft in den Städten und auf dem Land (von stette unnd von lands), dass sein Vitztum zu Amberg derzeit auf dem königlichen Reichstag zu Nürnberg gebraucht wird und dorthin verordnet ist. Damit alle Angelegenheiten des Vitztumamts dennoch ihren gewöhnlichen Hergang haben, verordnet Kurfürst Philipp alle, die ihm verpflichtet (verwant) sind, zur Verhandlung ihrer notwendigen Angelegenheiten an seinen Vitztum zu Neumarkt, Ritter Ludwig von Eyb, den er für alle Sache, die Land und Leute berühren, bevollmächtigt hat und dem die Adressaten darin gehorsam sein sollen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 707
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1501 März 11 (uff dornstag nach reminiscere)
fol. 515r-515v [alt: 457r-457v]
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (aufgedrücktes Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (aufgedrücktes Sekretsiegel)
Ohne Kopfregest. Das Schreiben richtet sich trotz der unspezifischen Adresse aufgrund des Bezugs zum pfalzgräflichen Vitztum zu Amberg und Neumarkt wohl an die Ritterschaft in der Oberpfalz.
Amberg AM
Neumarkt in der Oberpfalz NM
Nürnberg N
Oberpfalz, bayerische Lande des Fürstentums der Pfalz
Reichstag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:16 MESZ
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