B Rep. 066 Untersuchungshaft- und Aufnahmeanstalt Moabit/ Justizvollzugsanstalt (JVA) (Bestand)
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B Rep. 066
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 5 Justizbehörden >> B 5.2 Justizeinrichtungen
1950 - 1970 (1980), 1982 - 1996
Vorwort: Untersuchungshaft- und Aufnahmeanstalt/Justizvollzugsanstalt Moabit (B Rep. 066)
Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde der Strafvollzug in Berlin auf Anordnung der Alliierten Besatzungsmächte neu geordnet. In Alt-Moabit wurde der Betrieb des Untersuchungsgefängnisses wieder aufgenommen. Zerstörte Gebäudeteile wurden restauriert oder abgerissen und durch neue Komplexe ergänzt.
Seit Mitte der Sechziger Jahre diente die Untersuchungshaft- und Aufnahmeanstalt in erster Linie der Inhaftierung von männlichen Untersuchungsgefangenen und daneben als Aufnahmeanstalt für den gesamten Berliner Justizvollzug.
1980 richtete das Land Berlin, infolge der Diskussion um die sichere Unterbringung von Mitgliedern terroristischer Vereinigungen, in Moabit einen Hochsicherheitstrakt als selbstständige Einheit der Teilanstalt I ein.
Die Dienstaufsicht oblag zunächst dem Justizvollzugsamt, ab 1972 der Senatsverwaltung für Justiz.
Das im Landesarchiv Berlin verwahrte Schriftgut der Untersuchungshaftanstalt Moabit wurde seit den 1970er Jahren in unregelmäßigen Abständen übernommen.
Die Dienstadresse lautete Alt-Moabit 12a (Tiergarten).
Enthält:
Personalangelegenheiten.- Hausverfügungen.- Vollzugsvorschriften.- Entweichungen.- Arbeitsbetriebe.- Grundstücks- und Bauangelegenheiten.- Gesundheitsversorgung.- Dienstbücher.- Register.- Gefangenenakten.- Gefangenenkartei (lückenhaft).
Erschlossen: 512 [AE] 12.60 [lfm]
Nicht erschlossen: 8.55 [lfm]
Laufzeit:
1950 - 1989
Benutzung:
Datenbank, Findbuch
Benutzungsbeschränkung
Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde der Strafvollzug in Berlin auf Anordnung der Alliierten Besatzungsmächte neu geordnet. In Alt-Moabit wurde der Betrieb des Untersuchungsgefängnisses wieder aufgenommen. Zerstörte Gebäudeteile wurden restauriert oder abgerissen und durch neue Komplexe ergänzt.
Seit Mitte der Sechziger Jahre diente die Untersuchungshaft- und Aufnahmeanstalt in erster Linie der Inhaftierung von männlichen Untersuchungsgefangenen und daneben als Aufnahmeanstalt für den gesamten Berliner Justizvollzug.
1980 richtete das Land Berlin, infolge der Diskussion um die sichere Unterbringung von Mitgliedern terroristischer Vereinigungen, in Moabit einen Hochsicherheitstrakt als selbstständige Einheit der Teilanstalt I ein.
Die Dienstaufsicht oblag zunächst dem Justizvollzugsamt, ab 1972 der Senatsverwaltung für Justiz.
Das im Landesarchiv Berlin verwahrte Schriftgut der Untersuchungshaftanstalt Moabit wurde seit den 1970er Jahren in unregelmäßigen Abständen übernommen.
Die Dienstadresse lautete Alt-Moabit 12a (Tiergarten).
Enthält:
Personalangelegenheiten.- Hausverfügungen.- Vollzugsvorschriften.- Entweichungen.- Arbeitsbetriebe.- Grundstücks- und Bauangelegenheiten.- Gesundheitsversorgung.- Dienstbücher.- Register.- Gefangenenakten.- Gefangenenkartei (lückenhaft).
Erschlossen: 512 [AE] 12.60 [lfm]
Nicht erschlossen: 8.55 [lfm]
Laufzeit:
1950 - 1989
Benutzung:
Datenbank, Findbuch
Benutzungsbeschränkung
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ