NL Hans Weiß (Bestand)
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E 10/39
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 10 - Nachlässe >> E 10/39 - Nachlass / Hans Weiß
Zur Person:Hans Weiß wurde am 2.März 1889 in Nürnberg geboren und starb am 13.März 1957 ebd.Er absolvierte die Realschule in Nürnberg und das Lehrerseminar in Bayreuth. 1911-1914 besuchte er die Akademie für Tonkunst in München und wurde unmittelbar nach dem Abitur zum Kriegsdienst eingezogen. Als Leutnant der Reserve Ende 1918 zurückgekehrt, fand er im Januar 1920 eine Anstellung beim Nürnberger Konservatorium für Musik als Lehrer für Klavier, Chorgesang und Musiktheorie. 1925 avancierte er zum Studienprofessor und wurde 1955, nach 35-jähriger musikpädagogischer Tätigkeit, in den Ruhestand versetzt. Bereits vor dem 1.Weltkrieg begann Weiß zu komponieren. Seine Kompositionen, die letzten entstanden wohl Anfang der 50er Jahre, umfassen fast das gesamte Spektrum musikalischen Schaffens. Sie reichen von Werken der Haus- und Kammermusik über Lieder und Chorwerke bis hin zu Klavierkonzerten und Sinfonien.Zum Bestand:Musikalischer Nachlass: Manuskripte fast sämtlicher Werke, einige Drucke; nur sehr wenig verbale Information.Herkunft nicht eruierbar, beim StadtAN ursprünglich im Bestand E 1. Datenbankeingabe 2004
lfd. Meter: 1,00; Einheiten: 65
Bestand
Deutsch
Hausmusik
Komponist
Kompositionen
Konservatorium
Musikalischer Nachlass
Musiklehrer
Nachlässe (Einzelbestände)
Weiß, Hans Prof. (Nachlass)
Zeitungskritiken
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ