Briefwechsel zwischen Ludwig Ganghofer und der Grote’schen Verlagsbuchhandlung
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Nachl. Ludwig Ganghofer, LG B 245
Frühere Signatur: Ganghofer Grote 13
Nachl. Ludwig Ganghofer
Nachl. Ludwig Ganghofer >> Briefe
Entstehungsdatum: 21.01.1919-06.07.1925
Enthält u. a.: Verhandlungen zu Neudrucken und Neuauflagen; Hinweise auf schwierige Verhältnisse im Verlag durch Kohlenmangel und Streiks in der Papierindustrie; Verhandlungen zu Verträgen und Honoraren; gesammelte Rechnungsformulare von 1915 bis 1920; Mitteilung von Auflagenhöhen und der Anzahl der Freiexemplare; Vorschläge von Werken zur Aufnahme in die Sammelwerke; Telegramm von Gustav Müller-Grote an Ludwig Ganghofer zum angekündigten gerichtlichen Vorgehen von Alfred Bonz gegen die Veröffentlichung des Werks "Edelweißkönig" in der Grote’schen Verlagsbuchhandlung; Besprechung zur einstweiligen Verfügung von Alfred Bonz gegen Ludwig Ganghofer im Fall "Edelweißkönig" und zum anschließenden, außergerichtlichen Vergleich sowie zum daraus resultierenden Verlagsvertrag für "Edelweißkönig"; Rückmeldungen zu Buchinhalten und Buchideen; Ankündigung von Korrekturbögen; private Themen wie Ludwig Ganghofers neues Haus; Absprache zum Buchumfang von "Das Kind und die Million"; Nachfragen zu Teuerungs- und Honorarzuschlägen; Bekanntgabe, dass August Ganghofer die Geschäftsangelegenheiten seines verstorbenen Vaters Ludwig Ganghofer übernimmt; Äußerung des Wunsches nach Gesammelten Schriften bzw. Nachlassband "Fragmente"; private Themen wie der Tod Ludwig Ganghofers und Gutstav Müller-Grotes Besuch in Tegernsee; Bitte um Manuskripte für den Weihnachtsalmanach und einen Zeitungsabdruck.
Umfang: 76 Briefe; 2 Telegramme; 2 lfcm.
Archivale
Deutsch
Objekteigenschaften: Handschrift
Bemerkung: Ein Brief in Steno.
Ganghofer, Kathinka (1856-) - Korrespondenzpartner
Berlin - Entstehungsort
Tegernsee - Entstehungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:53 MESZ