UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Planer, Gerlach, Halbritter, Harpprecht, Magirus, Mögling, Cellius, Burckhardt, Mag. Müller; [Abwesend] Kanzler und Varnbühler (ihr Votum von Müller und Notar abgeholt); 1.) Deputatur: Wahl des Dr. Halbritter für Dr. Hochmann (Anm. 1) als Deputatus; Nachgeben des Supremus Deputatus Dr. Entzlin (Anm. 2) gg. der Bitte, dieses Jahr noch sein Amt zu versehen. [UAT 2/5, Bl. 3]; 2.) Verweis an den Pedell wg. Nachlässigkeit gg. dem Kanzler betr. die Anzeige des Kommissars und die Ladung zur Rechnung, keiner Austeilung von Disputationsgeld sowie sonstiger Fahrlässigkeit im Senat: Entschuldigung und Versprechen der Besserung durch den Pedell. (Ehefrau des K) [UAT 2/5, Bl. 3]; 3.) Einziehung des Zehnten: Abordnung der Dres. Entzlin, Gerlach (Anm. 3) und Halbritter nach Wolfenhausen, des Mag. Burckhardt (Anm. 4) "ins Land hinab", des Dr. Hamberger (Anm. 5) und des Mag. Burckhardt auf die Alb. [UAT 2/5, Bl. 3']; 4.) Nach Entlassung des Senats: Anzeige des Dr. Entzlin über die Bewilligung einer Fruchtaddition von vier Sch. Vesen und zwei Sch. Habern an den Notar. [UAT 2/5, Bl. 3']; Anm. 1: MUT 128, 21. Anm. 2: MUT 174, 77. Anm. 3: MUT 157, 89. Anm. 4: MUT 148, 7. Anm. 5: MUT 139, 109.
Akte
Acta Senatus, Bd. V
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:40 MEZ
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