Notariatsinstrument des Marsilius, Sohn des Jacobus de Andreasus, Bürgers in Mantua: Barbara, Tochter des Markgrafen Johann von Brandenburg und Gemahlin des Herzogs Ludwig von Mantua, bestellt Wilhelm Molitoris, Kleriker der Lütticher Diozese, zu ihrem Generalbevollmächtigten und Gesandten nach Brandenburg und andern Teile Deutschlands. - Zeugen: Jacobus filius quondam Pauli de Pallazo, sindico de contrata Leopardi, Albertus filius quondam magistri Jeronimi de Pavesüs, thesaurarius de contrata Griffonis, Georgius, filius Johannis de la Strata, secretarius de contrata Cammelli.
Vollständigen Titel anzeigen
Notariatsinstrument des Marsilius, Sohn des Jacobus de Andreasus, Bürgers in Mantua: Barbara, Tochter des Markgrafen Johann von Brandenburg und Gemahlin des Herzogs Ludwig von Mantua, bestellt Wilhelm Molitoris, Kleriker der Lütticher Diozese, zu ihrem Generalbevollmächtigten und Gesandten nach Brandenburg und andern Teile Deutschlands. - Zeugen: Jacobus filius quondam Pauli de Pallazo, sindico de contrata Leopardi, Albertus filius quondam magistri Jeronimi de Pavesüs, thesaurarius de contrata Griffonis, Georgius, filius Johannis de la Strata, secretarius de contrata Cammelli.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3371
Lade 23 Nr. ?; V 94/1 Nr. 3371
Zusatzklassifikation: Vollmacht
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1465 Mai 22
Beilage: Undatierter Entwurf (in deutscher Sprache) einer Quittung der Markgräfin Barbara von Mantua für die Stadt Nürnberg über 250 fl. fränk. als vierteljährigen Teilbetrag eines Leibgedings von 1000 fl. jährlich, welche der Ausstellerin von ihrem Vater Markgraf Johann von Brandenburg sel. aus einem von der Stadt gekauften Leibgeding von 4000 fl. zugefallen sind. (Verso der Vermerk, dass eine gleichlautende "copey" auch der Königin von Dänemark zugestellt worden sei.)
Hinweis: Beim Ausstellungsort handelt es sich wohl um die berühmte "camera picta" (Camera degli Sposi) im Palazzo Ducale zu Mantua.
Hinweis: Beim Ausstellungsort handelt es sich wohl um die berühmte "camera picta" (Camera degli Sposi) im Palazzo Ducale zu Mantua.
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Mantua
Originaldatierung: 1465, die Mercurii vigeßimo secundo mensis may etc. in civitate Mantue in castello eiusdem civitatis et in cameretta parva picta.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1465
Monat: 5
Tag: 22
Äußere Beschreibung: Beilage: Papier
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Mantua
Originaldatierung: 1465, die Mercurii vigeßimo secundo mensis may etc. in civitate Mantue in castello eiusdem civitatis et in cameretta parva picta.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1465
Monat: 5
Tag: 22
Äußere Beschreibung: Beilage: Papier
Pallazo de, Jakobus (Syndikus)
Pallazo Pauli
Mantua, Barbara Markgräfin von, geb. Markgrfäfin von Brandenburg
Pavesüs de, Albertus (Schatzmeister)
Pavesüs, Jeronimi
Brandenburg, Johann Markgraf von
Brandenburg, Johann Markgraf von
Mantua, Ludwig Herzog von
Molitor, Wilhelm (Kleriker)
Strata de la, Georgius (Sekretär)
Strata de la, Johannis
Lütticher Diözese, Kleriker
Mantua, Palazzo Ducale, Bemalte Kammer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- 35 neue Laden und 7-farbiges Alphabet (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475 (Gliederung)
CC0 1.0 Universell