[um 1594] Georgius Hoch, Ulricus Wehll und Felix Christophorus Traberg, Leser des Reichskammergerichts, bezeugen die Kollation und Abhörung des wörtlich inserierten Kaufbriefs des Hans von Yberg über den Verkauf der Burg Schechingen mit dem Kirchensatz daselbst sowie gen. Zugehörden um 4700 fl rh an Albrecht von Hürnheim und Wilhelm [III.] Adelmann (#36) vom 24. März 1435 und vermerken, dass eines der 5 Siegel wegen Schadhaftigkeit der Pergamentpressel abgefallen sei, dass dieses Siegel jedoch, als der Kaufbrief beim Reichskammergerichtsprozess des Ludwig Adelmann von Adelmannsfelden gegen Conrad von Vellberg und dessen Konsorten [Valentin von Berlichingen zu Dörzbach und Laibach und Ulrich von Rechberg zu Hohenrechberg und Heuchlingen, Amtmann zu Lobenhausen,] vorlag, bei der gerichtlichen Überprüfung der Siegel durch Dr. [Malachias] von Rammingen (Ramminger), [Prokurator des Reichskammergerichts], am 16. Nov. [15]80 noch anhängend befunden wurde. Siegler: die A. Ausf. Perg.-Libell, 4 Bll. - 3 Sg. an gelb-blau-roter Seidenschnur, 1. Siegelrest, 2.-3. abg. - Rv: ...; In Sachen [Wilhelm VI. und Ludwig Adelmann von] Adelmansfelden contra Adelmansfeldische Creditores s[implicis] q[uerelae], in specie die Leiningisch Erben [= Erben der Genoveva Leininger und ihres Sohns Hans Leininger] betr. - Präsentatum des Reichskammergerichts: praesentatum Spirae 14. Septembris Anno etc. [15]94. - auf dem Titelbl. mit rotem Farbstift: 4700 fl Altsignatur(en): D; - No. 1; - Nro. 3; - XXXXI; - 92; - VI 3 Bem.: Vgl. Reichskammergericht Stuttgart Bd. 1 Nr. 28 S. 121.