Korrespondenz; Pfarrstellenbewerbungen Wiebels
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7NL 017 Pfarrer Bernhard Wiebel Pfarrer Bernhard Wiebel
Pfarrer Bernhard Wiebel >> Gemeindepfarrer und Superintendent in Gerolstein (1934-1951) >> Kriegs- und Nachkriegszeit (1940-1948) >> Private und dienstliche Korrespondenz
(1923, 1940) 1946-1957
Enthält: u.a. Liste von Feldpostanschriften ("Stand vom Tage des Waffenstillstandes im Westen am 25.6.40"); Postkarte aus demKriegsgefangenenlager Dijon von Rolf Levin (Lagerpfarrer), Dez. 1946; Schreiben von Pfarrer Fritz Radorn, Blumenstein, Schweiz, April 1948 (Briefe Wiebels und Vermählungsanzeige waren vorausgegangen); 2 Briefe von Pastor Frederick Baepler, Missouri, USA (war mit Wiebel im Domkandidatenstift Berlin 1927-1928; hatte Nahrungsmittelpakete geschickt), April 1948 und Mai 1949; Alois Mertes, Gerolstein, entschuldigt sich als katholischer Christ für antievangelische Äußerungen bei einer Eucharistischen Missionswoche (1949); Briefwechsel mit Bürgermeister von Gerolstein wegen der Grabstelle für Witwe Schmidt (Wiebels Schwiegermutter), gest. 1947; Bewerbung um Pfarrstelle der Altstadt-Nicolai-Gemeinde in Bielefeld, März bis Dezember 1950: Briefwechsel mit den dortigen Pfarrern Deppe und von Sicard: Einladung zu Probepredigt und -katechese (initiiert von Wiebels Onkel, Prof. W. Kähler aus Bethel), hs. Notizen (persönliche Überlegungen zu einem Pfarrstellenwechsel), Mitteilung an Präses Held (Entschluß zum Wechsel), Notizen zur Vorbereitung eines Kindergottesdienstes (Probegottesdienst), ausführliche Briefe von Kähler und Deppe zur ablehnenden Haltung des Bielefelder Presbyteriums [vgl. auch Akte Nr. 78]; Dankschreiben von Martin Niemöller für Unterstützung (Wiebel hatte 1950 einen offenen Brief Niemöllers an Innenminister Heinemann an verschiedene Amtsträger der Region verschickt), sowie schriftliche Reaktionen derselben; Briefwechsel mit dem Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, 1950 (Anfrage nach dem Verbleib des Kirchenmusikers Heinz Koch); Feldpostbrief desselben an Wiebel von 1941, Foto Kochs (in Uniform, 1941); Briefe von Koch und dessen Mutter, 1950; Schreiben an Emil Adrianyi (betr. Grabstätte seiner Tochter Edmée, Diakonisse in Gerolstein), 1951; Briefwechsel mit Pfr. Knell und Friedrich Küppers, Darmstadt, April-Juni 1952: Wiebel soll neuer Vorsteher des dortigen Diakonissenhauses Elisabethenstift werden: Wiebel lehnt ab; Zwei Briefe von Richter Dr. Will (Bitte, sich für ihn im rheinland-pfälzischen Justizministerium einzusetzen), 1952/953; Briefwechsel mit Dr. Söhngen, Diakonissenhaus Bethanien, Berlin, Juli 1957 (Kandidatur Wiebels für das Vorsteheramt; seine "modernen" Vorstellungen stießen jedoch auf Ablehnung)
Darin: Namens- und Anschriftenliste der Abiturklasse OIa, 1923; "Urkunde aus Anlaß des Wiederaufbaus der Evangelischen Kapelle in Jünkerath", 13.8.1950, unterschrieben von Sup. Wie- bel, Vikar Graf, Kirchmeister Findt u.a.; Grundsteinlegungs-Predigt Grafs über 1. Kor 5, 10-15; Alois Mertes, Gerolstein: "Wir Katholiken und Protestanten heute", in: "Michael" [kath. Wochenzeitung], o.D. [1950], sowie Leserbriefe; Foto von Herrn Langner, Gerolsteiner Kirchmeister
Darin: Namens- und Anschriftenliste der Abiturklasse OIa, 1923; "Urkunde aus Anlaß des Wiederaufbaus der Evangelischen Kapelle in Jünkerath", 13.8.1950, unterschrieben von Sup. Wie- bel, Vikar Graf, Kirchmeister Findt u.a.; Grundsteinlegungs-Predigt Grafs über 1. Kor 5, 10-15; Alois Mertes, Gerolstein: "Wir Katholiken und Protestanten heute", in: "Michael" [kath. Wochenzeitung], o.D. [1950], sowie Leserbriefe; Foto von Herrn Langner, Gerolsteiner Kirchmeister
Akten
Die Korrespondenz wurde vom Verzeichner nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet und in eine grobe chronologische Abfolge gebracht. Blatt 1-126
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ
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