Rezeß des Klosters Ewig mit Adolf Kremer über eine Wiese in der Stessen und Land im Schwalvenholl, die von dem Bruder Hupertus a Brenga anstatt schuldig gebliebenen Geldes dem Kloster überlassen worden waren und nun dem Adolf Kremer, der des Brenga natürliche Tochter Elsgen geheiratet hat, gegeben werden, indem das Kloster gleichzeitig die Schuldsumme von 33 auf 20 Rtl. senkt, Kremer aber zur Besserung der Wiese einen Graben anzulegen verspricht, über dessen Beschaffenheit und Wasserfüllung näheres bestimmt wird. Unterschriften des Priors Petrus Wulff, des Vikars Johannes Roseman und des Gerichts- und Stadtschreibers zu Attendorn, Johan Goeßman.
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Rezeß des Klosters Ewig mit Adolf Kremer über eine Wiese in der Stessen und Land im Schwalvenholl, die von dem Bruder Hupertus a Brenga anstatt schuldig gebliebenen Geldes dem Kloster überlassen worden waren und nun dem Adolf Kremer, der des Brenga natürliche Tochter Elsgen geheiratet hat, gegeben werden, indem das Kloster gleichzeitig die Schuldsumme von 33 auf 20 Rtl. senkt, Kremer aber zur Besserung der Wiese einen Graben anzulegen verspricht, über dessen Beschaffenheit und Wasserfüllung näheres bestimmt wird. Unterschriften des Priors Petrus Wulff, des Vikars Johannes Roseman und des Gerichts- und Stadtschreibers zu Attendorn, Johan Goeßman.
A 107u, 334
A 107u Kloster Ewig - Urkunden
Kloster Ewig - Urkunden >> 6. 1601 bis 1650
1619 Juli 27
Vermerke: Urschr., Pap.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:07 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Ewig (Tektonik)
- Kloster Ewig / Urkunden (Bestand)
- 6. 1601 bis 1650 (Gliederung)