Bericht über das Gerichts-, Polizei-, Steuer- und Kirchenwesen im Gericht Kranenburg (Richter Johann Krumbholtz)
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Kleve-Mark X 71
AA 0058 Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609)
Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609) >> 3. Landesregierung und -verwaltung >> 3.3. Landesherrliche, kirchliche bzw. kommunale Verwaltung >> 3.3.2. Kleve, Herzogtum >> 3.3.2.4. Städte, Freiheiten, Flecken >> 3.3.2.4.12. Kranenburg
1650
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: - wegen erst kürzlich erfolgter Amtsübernahme dürftiger Bericht, der bisherige Richter Johann Ryff habe auch keine Nachricht hinterlassen; - Förderung der reformierten (?) Gemeinde Kranenburg durch den Berichterstatter auf fast 40 Personen; - Ungerechtigkeiten des katholischen Pastors Pampus gegen einen Kalvinisten; - schlechte Gefängnisbeschaffenheit (Verwahrung der Häftlinge im Hundestall eines Metzgers, Hals- und Fußeisen nicht vorhanden); - Ordnung der Gerichtstage und Gerichtskosten in Stadt und Amt Kranenburg; - Tortur und Appellationssachen; - Gerichtsordnung
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Krumbholtz, Johann
Ryff, Johann
Pampus
Kranenburg
Enthält
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ