Best. 113 Studentischer Arbeitskreis Universitätsgeschichte (Bestand)
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113
Universitätsarchiv Mainz (Archivtektonik) >> 07 Studentische Organisationen
1913-1997
Form und Inhalt: Der Arbeitskreis Universitätsgeschichte 1945-1965 entstand im Sommersemester 1991. Das von Studenten gegründete Projekt verstand sich als ein "universitäres Forum, das für die Mitarbeit aus dem Kreise von Studierenden und Wissenschaftlern jederzeit offen" sei (Arbeitskreis Universitätsgeschichte 1991, S. 8). Erklärtes Ziel des Arbeitskreises war es, das administrative, akademische und studentische Umfeld der neu gegründeten Universität Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg anhand von Detailuntersuchungen zu durchleuchten. Dabei sollten vor allem Kontinuitäten zum Wissenschaftsbetrieb der NS-Zeit aufgezeigt und damit bisherige Ansätze einer ideologisch unbelasteten Universitätgeschichtsschreibung revidiert werden.
Der vorliegende Bestand 113 enthält vor allem Texte, die der Arbeitskreis für seine Recherchen zur NS-Vergangenheit einzelner Institute und Lehrender gesammelt hat: Lexikon-Artikel, wissenschaftliche Literatur, Zeitungsausschnitte usw. Diese sind jeweils nach Personennamen sortiert. Darüber hinaus sind in loser Reihenfolge persönliche Dokumente wie Notizen und Briefe vorhanden.
Die Laufzeit der Akten ist insofern schwer zu bestimmen, da es sich bei einem Großteil der Blätter um Fotokopien handelt. Deswegen wurde als einheitliche Grundlage das Ursprungsdatum der jeweils kopierten Schriftstücke verwendet. Die frühesten Aufsätze reichen bis in die 1910er Jahre zurück, die jüngsten Dokumente stammen aus den 1990er Jahren.
Literatur:
- Arbeitskreis Universitätsgeschichte 1945-1965 (Hg.): Elemente einer anderen Universitätsgeschichte. Mainz, 1991.
- Mainzer Unipress. Mainzer Student(inn)enzeitung, Sondernummer vom 8. Mai 1991.
Der vorliegende Bestand 113 enthält vor allem Texte, die der Arbeitskreis für seine Recherchen zur NS-Vergangenheit einzelner Institute und Lehrender gesammelt hat: Lexikon-Artikel, wissenschaftliche Literatur, Zeitungsausschnitte usw. Diese sind jeweils nach Personennamen sortiert. Darüber hinaus sind in loser Reihenfolge persönliche Dokumente wie Notizen und Briefe vorhanden.
Die Laufzeit der Akten ist insofern schwer zu bestimmen, da es sich bei einem Großteil der Blätter um Fotokopien handelt. Deswegen wurde als einheitliche Grundlage das Ursprungsdatum der jeweils kopierten Schriftstücke verwendet. Die frühesten Aufsätze reichen bis in die 1910er Jahre zurück, die jüngsten Dokumente stammen aus den 1990er Jahren.
Literatur:
- Arbeitskreis Universitätsgeschichte 1945-1965 (Hg.): Elemente einer anderen Universitätsgeschichte. Mainz, 1991.
- Mainzer Unipress. Mainzer Student(inn)enzeitung, Sondernummer vom 8. Mai 1991.
0,6m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.06.2025, 10:11 AM CEST