Handakten "Finanzangelegenheiten"
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4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit, 4-27-3-16.0000
4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
1927-1932
Enthält u. a.: Gutachten zur Arbeitslosenfrage sowie Vorschläge für eine Reform der Arbeitslosenfürsorge (1931) [Bl. 4-15]; Exposé Paul Silverbergs, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinbraun AG, zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen (20.08.1931), mit Presseausschnitten zum Konsolidierungsvorschlag Silverbergs aus: "Kölnische Zeitung" v. 29.08.1931, "Rheinisch-Westfälische Zeitung" v. 24.08.1931, "Deutsche Bergwerkszeitung" v. 30.08.1931, "Kölnische Volkszeitung" v. 29.08.1931 [Bl. 17-26]; Finanzkrise der Kommunen und Liquidität der kommunalen Kreditinstitute / Sparkassen, mit Presseausschnitten aus: "Frankfurter Zeitung" v. 22.07. und 23.07.1931 [Bl. 28-32]; Sitz der Rheinischen Girozentrale, mit Presseauschnitten aus: "Düsseldorfer Tageblatt" v. 03.09.1931, "Düsseldorfer Nachrichten" v. 08.09.1931 [Bl. 33-43]; Auseinandersetzung um Stadtassessor Pohlmann, mit Presseausschnitt aus: "Düsseldorfer Tageblatt" v. 16.07.1931 [Bl. 45-54]; Schriftwechsel mit dem Stadtverordneten Tönnesmann zum Vorschlag der Zentrums-Fraktion, den Jägerhof als Lesehalle zur Verfügung zu stellen, mit Presseausschnitt aus: "Düsseldorfer Tageblatt" v. 14.10.1931 [Bl. 55-57]; Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftsbund betr. neue Steuerlasten, mit Presseausschnitt aus: "Düsseldorf voran!" v. 16.02.1931 [Bl. 58-65]; Angriff der "Westdeutschen Stimme" v. 30.07.1931 gegen Oberbürgermeister Lehr in Zusammenhang mit Zahlungsschwierigkeiten der Landesbank der Rheinprovinz [Bl. 66-74]; RWE-Aktiengeschäfte: u. a. Schriftwechsel mit den Oberbürgermeistern Weitz (Trier) und Bracht (Essen) betr. Zugehörigkeit zur kommunalen Gruppe im Aufsichtsrat des RWE, darin: Entwürfe für Verträge zwischen der Stadt Düsseldorf und RWE (1931) [Bl. 75-115]; kommunale Wohlfahrtspflege, Polizei-, Schul-, Anleihe- und Steuerwesen (Typoskript, o. D.) [Bl. 117-124]; allgemeine zahlenmäßige Entwicklung der Erwerbslosigkeit in Düsseldorf (Typoskript, o. D. [1931]) [Bl. 125-131]; Bochumer Rede, Vortrag des Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht: "Eigene oder geborgte Währung", am 18.11.1927 (Druckschrift) [Bl. 132-150]; Schriftwechsel mit Oberbürgermeister Goerdeler, Reichskommissar für Preisüberwachung, zur Senkung der Gas-, Wasser- und Elektrizitätstarife (1932) [Bl. 151-153]; Rundschreiben der Vereinigung der niederrheinisch-westfälischen Arbeitgeberverbände v. 23.01.1932 betr. Lebensstandard der Bevölkerung, insbes. der Erwerbslosen, mit 2 Anlagen [Bl. 160-169]; künftiger Haushaltsplan der Provinzialverwaltung sowie der Landesbank der Rheinprovinz (1932) [Bl. 170-171]; Schriftwechsel mit Amtskollegen Heuser zum Haushaltsdefizit der Stadt Oberhausen, darin Presseausschnitt aus: "Ruhrwacht" v. 28.01.1932 [Bl. 172-174]; Übersicht über den außerordentlichen Finanzbedarf für die Jahre 1928-1932 (Druckschrift) [Bl. 181-198]; Merkmale der Finanzentwicklung 1924-1931 (Druckschrift, 2 Exemplare) [Bl. 199-226]; Spende der Press- und Walzwerk Aktiengesellschaft, Düsseldorf-Reisholz, - 25.000 RM -, für Ankäufe des städtischen Kunstmuseums (03.05.1932) [Bl. 227]; Bericht über voraussichtliche Kassenlage der Stadt Düsseldorf von 01.-31.05.1932 [Bl. 226-230] und 01.-30.06.1932 [Bl. 234-235]; Parkhotel Düsseldorf, Geldbeschaffung für Hypothekenablösung (1932) [Bl. 236-241].
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik)
- *4 Nachlässe, Deposita, Fremdarchive (Tektonik)
- Lehr, Dr. Dr. Robert (20.8.1883 Celle - 13.10.1956 Düsseldorf) Oberbürgermeister von Düsseldorf (1924-1933) Bundesinnenminister (1950-1953) (Tektonik)
- Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit (Bestand)