Bertram von Welschenengst genannt Bernkott bekundet, dass Johann Graf zu Sayn ihn belehnt mit Erbe und Gut zu Namedy, unterhalb von Andernach, mit Kornzehnten, Weinzehnten, Gülten und Renten, so wie Herr Bortzhart diese zu Lehen gehabt und wie diese Graf Johanns Onkel, Graf + Gerhard von Sayn, nach dem Tod des Johann von Sayn, Bastard, heimgefallen sowie mit einem Stück Wein jährlich zu Osterspai, das Werner Stoppelrode von der Grafschaft Sayn und Heiderich Bernkott von dessen Großvater auf Lebenszeit zu Lehen hatte, sowie endlich mit der Hofstatt zu Sayn zwischen Schollen Haus und der Talpforte mit Burgmannsfreiheit zu Sayn.
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Bertram von Welschenengst genannt Bernkott bekundet, dass Johann Graf zu Sayn ihn belehnt mit Erbe und Gut zu Namedy, unterhalb von Andernach, mit Kornzehnten, Weinzehnten, Gülten und Renten, so wie Herr Bortzhart diese zu Lehen gehabt und wie diese Graf Johanns Onkel, Graf + Gerhard von Sayn, nach dem Tod des Johann von Sayn, Bastard, heimgefallen sowie mit einem Stück Wein jährlich zu Osterspai, das Werner Stoppelrode von der Grafschaft Sayn und Heiderich Bernkott von dessen Großvater auf Lebenszeit zu Lehen hatte, sowie endlich mit der Hofstatt zu Sayn zwischen Schollen Haus und der Talpforte mit Burgmannsfreiheit zu Sayn.
340, U 12594 a
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.2 1511-1520
1515 Juli 17
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff dinstag na sant Margrethen tage 1515
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ