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Herbold Reinhard von Buchenau bekundet für sich, seine Ehefrau
[Anna Margarete von Buchenau] und seine Erben, dass er Matthias Krifft,
Fuldaer Zen...
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1681-1690
1683 April 10
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschen Eiterfeldt den 10ten Aprilis eintausend sechßhundert drey undt achtzigk
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herbold Reinhard von Buchenau bekundet für sich, seine Ehefrau [Anna Margarete von Buchenau] und seine Erben, dass er Matthias Krifft, Fuldaer Zentgraf in Fürsteneck, dessen Ehefrau Eva Elisabeth und ihren Erben eine Wiese in der Nähe von Reckrod (Reckroth), die zwischen dem Weg von Eiterfeld nach Reckrod und dem Gewässer liegt, genannt die Mühlwiese, mit allen Rechten, eingeschlossen die Wasserrechte aus dem Mühlengraben, dauerhaft verkauft hat. Für die Wasserrechte ist an den Abt von Fulda ein jährlicher Zins (wassergeldt) von 22 Gnacken zu zahlen; auf der Wiese liegen keine weiteren Abgaben und Diensten; die Wiese ist auch nicht verpfändet. Herbold Reinhard von Buchenau behält sich das Lehnrecht an der Wiese vor. Bei jeder neuen Belehnung sind ein Empfang von siebeneinhalb Gulden und ein Lehngeld von 15 Gulden zu zahlen; die beiden Abgaben werden zukünftig nicht erhöht. Jährlich an Michaelis [September 29] ist zudem ein Rekognitionszins von zwei Hähnen zu entrichten. Den Kaufpreis von 300 Gulden in gängiger Landeswährung, jeder Gulden im Wert von 42 Gnacken, hat Herbold Reinhard von Buchenau bar erhalten. Herbold Reinhard von Buchenau sagt Matthias Krifft, dessen Ehefrau und ihre Erben von der Zahlung los, weist sie in den Besitz der Wiese ein und leistet Währschaft. Er verzichtet auf die Einlegung jedweder Rechtsmittel gegen den Verkauf. Weiterhin willigt er ein, dass der Käufer den Verkauf zusätzlich von der Fuldaer Regierung bestätigen lässt. Siegelankündigung Herbold Reinhards von Buchenau. Wilhelm Adolf (Adolph) von Buchenau, der Bruder des Verkäufers, und Anna Margarete (Annamargretta) von Buchenau, die Ehefrau des Verkäufers, bekunden ihre Zustimmung zu dem Verkauf und unterschreiben und besiegeln die Urkunde. Handlungsort: Eiterfeld. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: [[jpg:hstam/Urk...
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (kauff undt erbbrieff / uber die wiese zu Reckroth / die Mühl wieß genant / dargegen die wieß zu / Leimbach frey bekommen) [17.? Jahrhundert]; (von Buchenauischer Lehnbrief über / die Reckrother Mühlwieße worauf / 30 knacken wässerungs zinns halten [?]) [18.? Jahrhundert]
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Herbold Reinhard / von Buchenau
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Annamargretta von Buchenauw
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Wilhelm Adloff von / Buchennauw manu [propria]
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Anna Catharina / von Buchnau gebohrn / von Ritedeßlin zu Eyßenbach)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Herbold Reinhard von Buchenau], Anna Margarete von Buchenau, Wilhelm Adolf von Buchenau, Anna Katharina von Buchenau, geborene Riedesel von Eisenbach
Gnacken sind geringwertige Groschen.
Unterfertigung und Besiegelung der Anna Katharina von Buchenau, geborene Riedesel von Eisenbach, werden nicht angekündigt.
Im anhängenden Siegel sind die Abdrücke von drei Ringsiegeln.
Im Rückvermerk des 18. [?] Jahrhunderts wird ein jährlicher Zins (wässerungs zinns) von 30 Gnacken genannt.
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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