Peter Boyngh, zwischen Mildstedt und Rödemis wohnhaft, verschreibt für 15 Mark, die das ewige Gedächtnis des Laurens Payngh in St. Marien zu Husum gewesen waren, dem Luder Knutzen, Vikar der Marienkirche, und nach ihm den Vorstehern der Armen des Gasthauses St. Jürgen zu Husum, mester Dirick Hokel, Jasper Rilandt, Kordt Dosze und Meyneke Grevelingh, eine jährliche Rente von einer Mark aus 6 Demat Land im Rödemiser Koge "in deme masze in Junghe Boye seiner Fenne", gekauft von Leve Hagingh (?) zu Rödemis westlich nächst dem Schloß, Eyvedt Veddersen westlich und Junge Boye, sein Schwager, östlich. Mitsiegler: Nomme Andersen und Peter Benninghsen, Einwohner zu Rödemis. d.d. 1536.
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Peter Boyngh, zwischen Mildstedt und Rödemis wohnhaft, verschreibt für 15 Mark, die das ewige Gedächtnis des Laurens Payngh in St. Marien zu Husum gewesen waren, dem Luder Knutzen, Vikar der Marienkirche, und nach ihm den Vorstehern der Armen des Gasthauses St. Jürgen zu Husum, mester Dirick Hokel, Jasper Rilandt, Kordt Dosze und Meyneke Grevelingh, eine jährliche Rente von einer Mark aus 6 Demat Land im Rödemiser Koge "in deme masze in Junghe Boye seiner Fenne", gekauft von Leve Hagingh (?) zu Rödemis westlich nächst dem Schloß, Eyvedt Veddersen westlich und Junge Boye, sein Schwager, östlich. Mitsiegler: Nomme Andersen und Peter Benninghsen, Einwohner zu Rödemis. d.d. 1536.
LASH, Urk.-Abt. 185 Nr. 247
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum >> 1 Urkunden
1536
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit drei angehängten Siegeln
Verzeichnung
1536
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ