Johannes von Ochsenfurt, Kanoniker im Stift Neumünster in Würzburg, und Gottfried von Peunting, Domvikar zu Würzburg, beurkunden: Sie haben als von beiden Parteien bevollmächtigte Schiedsrichter Streitigkeiten zwischen Abt Otto von Truchsess und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg auf der einen Seite sowie dem Würzburger Bürger Heinrich Kulbelin wegen des Erbrechts an dem Hof Zum Schild in Würzburg geschlichtet. Zeugen: Die Domvikare Hermann von Berkach und Siegfried Cristan sowie die Würzburger Bürger Konrad Schetzlin, Heinrich Sensenschmied, Jakob de Leone (vom Leuwen), Heinrich Ubelin und Heinrich Eisprecht und viele andere. Der geben ist zu Wirczbu/e/rg 1387 an der mitwochen nach sant Gorgen tag dez heilgen merterers. Aussteller: Johannes von Ochsenfurt und Gottfried von Peunting. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Johannes von Ochsenfurt, Kanoniker im Stift Neumünster in Würzburg, und Gottfried von Peunting, Domvikar zu Würzburg, beurkunden: Sie haben als von beiden Parteien bevollmächtigte Schiedsrichter Streitigkeiten zwischen Abt Otto von Truchsess und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg auf der einen Seite sowie dem Würzburger Bürger Heinrich Kulbelin wegen des Erbrechts an dem Hof Zum Schild in Würzburg geschlichtet. Zeugen: Die Domvikare Hermann von Berkach und Siegfried Cristan sowie die Würzburger Bürger Konrad Schetzlin, Heinrich Sensenschmied, Jakob de Leone (vom Leuwen), Heinrich Ubelin und Heinrich Eisprecht und viele andere. Der geben ist zu Wirczbu/e/rg 1387 an der mitwochen nach sant Gorgen tag dez heilgen merterers. Aussteller: Johannes von Ochsenfurt und Gottfried von Peunting. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 254
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 155; Würzburger Urkunden 6937
Registratursignatur/AZ: h (14./15. Jh.); 135 (16. Jh.); 33 (18. Jh.); S iiii (18. Jh.); anno 1387 / 2 (18. Jh.); O 2 x 14 (18. Jh.); L 2 D 2 N 28 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1387 April 24, Würzburg
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 502 S. 159 ff.
Vermerke: Rückvermerke: Nota: Den hoff czum Schilt sol man niht verkauffen, er sie vns dan genoszam (14./15. Jh.) vnd nit eime edelman on wissen eines abts zu Steffan (16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Johannes von Ochsenfurt; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Gottfried von Peunting; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 502 S. 159 ff.
Vermerke: Rückvermerke: Nota: Den hoff czum Schilt sol man niht verkauffen, er sie vns dan genoszam (14./15. Jh.) vnd nit eime edelman on wissen eines abts zu Steffan (16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Johannes von Ochsenfurt; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Gottfried von Peunting; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Ochsenfurt, Konrad von, Würzburg, Stift Neumünster, Kanoniker
Peunting, Gottfried von, Würzburg, Domvikar
Truchsess, Otto, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Kulbelin, Heinrich, Würzburg, Bürger
Berkach, Hermann von, Würzburg, Domvikar
Cristan, Siegfried, Würzburg, Domvikar
Schetzlin, Konrad, Würzburg, Bürger
Sensenschmied, Heinrich, Würzburg, Bürger
Leone, Jakob de, Würzburg, Bürger
Ubelin, Heinrich, Würzburg, Bürger
Eisprecht, Heinrich, Würzburg, Bürger
Würzburg, Stift, Neumünster, Kanoniker
Würzburg, Domstift, Vikar
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Bürger
Würzburg, Hof, Zum Schild
Würzburg, Währung
Würzburg, Einlager
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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