Wasserwirtschaftsämter: Wasserwirtschaftsamt Darmstadt (Bestand)
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H 36 Darmstadt
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Wirtschafts-, Umwelt-, Verkehrs- und Sozialverwaltung >> Wasserwirtschaftsämter
1806-1814, 1846-1854, 1879-2006
Enthält: Akten aus allen Fachgruppen der Behörde: Grundwasserschutz/Wasserversorgung, Gewässerreinhaltung/Kommunales Abwasser, Abflussregelung/Renaturierung, Hydrologie, wassergefährdende Stoffe, Abfallwirtschaft/Altlasten.
Enthält auch Akten aus der Vorprovenienz der Kulturbauämter.
Bestandsgeschichte: Aktenzugang 08.06.1973:
Am 8. Juni 1973 hat das Wasserwirtschaftsamt Darmstadt insgesamt 15 m Akten abgeliefert, die auf zwei mit Schreiben vom 23. März und 26. April 1973 übersandten Listen bezeichnet sind. Die erste Liste umfasst die Nummern 1 – 204, die zweite die Nummern 1 – 85. Bei der Übernahme und Ordnung im Archiv wurden die Nummern der zweiten Liste belassen, die der ersten auf Nr. 101 – 204 umgestellt. Dabei stellt sich heraus, dass die Nummern 6, 8 – 11, 13 – 17, 25 – 28, 30 – 31, 35 – 38, 41 – 44, 48, 59 und 62 noch nicht abgegeben worden waren. Auf unsere Rückfrage hin teilte das Wasserwirtschaftsamt mit Schreiben vom 14. Juni 1973 mit, dass diese Nummern wegen Umstellungsarbeiten noch bei der Behörde benötigt würden. Sie sind daher auf der Liste eingeklammert worden. Alle jetzt im Bestand vorhandenen Nummern wurden abgehakt. Die Ordnung und Signierung übernahm der Unterzeichnete in Zusammenarbeit mit Herrn Ehrler. Dabei wurden die Angaben in den von den Sachbearbeitern der Behörde aufgestellten Listen nur in Einzelfällen überprüft und korrigiert. Während die Nummern 118 und 183 kassiert werden konnten, musste Nr. 194 aufgeteilt werden, wobei ein Teil der Akten die frei gewordene Nr. 183 erhielt. Die in der Regel zu allgemeinen Angaben zu den Gruppenwasserwerken wurden etwas ergänzt, eine Reihe von Daten zugesetzt (vor allem Nr. 183, 194 - 197). Es muss betont
werden, dass die Akten innerhalb der Pakete kaum oder doch nur schlecht geordnet sind. Es handelt sich in der Hauptsache um die Spezialakten zu den einzelnen Wasserwerken und ähnliche Anlagen.
Bei einem Besuch des Wasserwirtschaftsamtes durch den Unterzeichneten am 16. Mai 1972 wurde diesem von Büroleiter Kostial dargelegt, dass bei der Aussonderung der Altakten die für den jeweiligen Kreis zuständigen Sachbearbeiter die noch relevanten Pläne herausnähmen. Die Pläne würden vom Registrator geheftet und in der laufenden Registratur bei den entsprechenden Kreisen und Orten abgestellt, so dass umfangmäßig rund 10 Prozent der Akten vorläufig bei der Behörde bleiben. Bei den abgegebenen Akten handelt es sich hauptsächlich um Ausschreibungen, Bauaufträge und
Abrechnungen, aber auch um Protokolle, Lagebeschreibungen usw. Die Ablieferung enthält kaum Akten über Wasserwerke im Kreis Offenbach, da die meisten Unterlagen Anfang 1972 an den Zweckverband Offenbach in Weiskirchen abgegeben worden sind (vgl. im Einzelnen den Bericht vom 16. Mai 1972, Nr. 932). Die Ablieferung hat die Nr. 21/1973 im Archivalienzugangsbuch erhalten.
Folgende Fremdprovenienzen wurden unter den Akten gefunden und den entsprechenden Beständen zugeordnet:
- Akten der Dammbaubehörde am Wasserbauamt Worms
- Akten des Großherzoglichen Wasserbauamtes Worms
- Akten der Wasserbauinspektion Worms
- Akten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Worms
- 1 Band des Kreisbauamtes Bensheim
- 3 Bände des Kreisbauamtes Groß-Gerau
Planunterlagen wurden in älterer Zeit zur Plansammlung überführt.
Druckschriften kamen in die Bibliothek.
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem 15. Oktober 1895 begann die Tätigkeit der für die Provinz Starkenburg zuständigen Kulturinspektion Darmstadt mit Amtssitz in Darmstadt. Durch die Bekanntmachung vom 3. Dezember 1921 wurde die Kulturinspektion in Kulturbauamt Darmstadt umbenannt. Die 1934 in Angriff genommene Neuordnung des Vermessungs- und Feldbereinigungswesens in Hessen erforderte zugleich auch eine Neuordnung des Kulturbauwesens. Aufgrund der Verordnung vom 12. Januar 1935 erstreckte sich der Dienstbezirk des Kulturbauamts Starkenburg mit Sitz in Darmstadt innerhalb der Landesgrenzen auf die Einzugsgebiete des Rheins (östlich des Flusses), des Mains (südlich des Flusses) und des Neckars (nördlich des Flusses). Am 31.8.1939 erfolgte die Umbenennung des Kulturbauamtes in Wasserwirtschaftsamt Darmstadt. Mit Wirkung vom 1.9.1980 umfasste der Bezirk des Wasserwirtschaftsamtes Darmstadt die Städte Darmstadt und Offenbach sowie die Kreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwaldkreis und Offenbach. Vom 1.1.1988 an schied die Stadt Offenbach ebenso aus dem Zuständigkeitsbereich des Wasserwirtschaftsamtes Darmstadt aus wie der Kreis Offenbach.
1997 wurde das Wasserwirtschaftsamt aufgelöst und in das RP Darmstadt eingegliedert. Altakten des Wasserwirtschaftsamtes können sich also auch im Bestand H 1 befinden (s. Vermerk im Feld Vorprovenienz).
Findmittel: vorläufiges Findbuch mit [[pdf:hstad/Vorworte/H36_Darmstadt_Vorwort.pdf|Vorbemerkung]] (2004)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Referent: Karina Jaeger
Bearbeiter: komplett erschlossen
Enthält auch Akten aus der Vorprovenienz der Kulturbauämter.
Bestandsgeschichte: Aktenzugang 08.06.1973:
Am 8. Juni 1973 hat das Wasserwirtschaftsamt Darmstadt insgesamt 15 m Akten abgeliefert, die auf zwei mit Schreiben vom 23. März und 26. April 1973 übersandten Listen bezeichnet sind. Die erste Liste umfasst die Nummern 1 – 204, die zweite die Nummern 1 – 85. Bei der Übernahme und Ordnung im Archiv wurden die Nummern der zweiten Liste belassen, die der ersten auf Nr. 101 – 204 umgestellt. Dabei stellt sich heraus, dass die Nummern 6, 8 – 11, 13 – 17, 25 – 28, 30 – 31, 35 – 38, 41 – 44, 48, 59 und 62 noch nicht abgegeben worden waren. Auf unsere Rückfrage hin teilte das Wasserwirtschaftsamt mit Schreiben vom 14. Juni 1973 mit, dass diese Nummern wegen Umstellungsarbeiten noch bei der Behörde benötigt würden. Sie sind daher auf der Liste eingeklammert worden. Alle jetzt im Bestand vorhandenen Nummern wurden abgehakt. Die Ordnung und Signierung übernahm der Unterzeichnete in Zusammenarbeit mit Herrn Ehrler. Dabei wurden die Angaben in den von den Sachbearbeitern der Behörde aufgestellten Listen nur in Einzelfällen überprüft und korrigiert. Während die Nummern 118 und 183 kassiert werden konnten, musste Nr. 194 aufgeteilt werden, wobei ein Teil der Akten die frei gewordene Nr. 183 erhielt. Die in der Regel zu allgemeinen Angaben zu den Gruppenwasserwerken wurden etwas ergänzt, eine Reihe von Daten zugesetzt (vor allem Nr. 183, 194 - 197). Es muss betont
werden, dass die Akten innerhalb der Pakete kaum oder doch nur schlecht geordnet sind. Es handelt sich in der Hauptsache um die Spezialakten zu den einzelnen Wasserwerken und ähnliche Anlagen.
Bei einem Besuch des Wasserwirtschaftsamtes durch den Unterzeichneten am 16. Mai 1972 wurde diesem von Büroleiter Kostial dargelegt, dass bei der Aussonderung der Altakten die für den jeweiligen Kreis zuständigen Sachbearbeiter die noch relevanten Pläne herausnähmen. Die Pläne würden vom Registrator geheftet und in der laufenden Registratur bei den entsprechenden Kreisen und Orten abgestellt, so dass umfangmäßig rund 10 Prozent der Akten vorläufig bei der Behörde bleiben. Bei den abgegebenen Akten handelt es sich hauptsächlich um Ausschreibungen, Bauaufträge und
Abrechnungen, aber auch um Protokolle, Lagebeschreibungen usw. Die Ablieferung enthält kaum Akten über Wasserwerke im Kreis Offenbach, da die meisten Unterlagen Anfang 1972 an den Zweckverband Offenbach in Weiskirchen abgegeben worden sind (vgl. im Einzelnen den Bericht vom 16. Mai 1972, Nr. 932). Die Ablieferung hat die Nr. 21/1973 im Archivalienzugangsbuch erhalten.
Folgende Fremdprovenienzen wurden unter den Akten gefunden und den entsprechenden Beständen zugeordnet:
- Akten der Dammbaubehörde am Wasserbauamt Worms
- Akten des Großherzoglichen Wasserbauamtes Worms
- Akten der Wasserbauinspektion Worms
- Akten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Worms
- 1 Band des Kreisbauamtes Bensheim
- 3 Bände des Kreisbauamtes Groß-Gerau
Planunterlagen wurden in älterer Zeit zur Plansammlung überführt.
Druckschriften kamen in die Bibliothek.
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem 15. Oktober 1895 begann die Tätigkeit der für die Provinz Starkenburg zuständigen Kulturinspektion Darmstadt mit Amtssitz in Darmstadt. Durch die Bekanntmachung vom 3. Dezember 1921 wurde die Kulturinspektion in Kulturbauamt Darmstadt umbenannt. Die 1934 in Angriff genommene Neuordnung des Vermessungs- und Feldbereinigungswesens in Hessen erforderte zugleich auch eine Neuordnung des Kulturbauwesens. Aufgrund der Verordnung vom 12. Januar 1935 erstreckte sich der Dienstbezirk des Kulturbauamts Starkenburg mit Sitz in Darmstadt innerhalb der Landesgrenzen auf die Einzugsgebiete des Rheins (östlich des Flusses), des Mains (südlich des Flusses) und des Neckars (nördlich des Flusses). Am 31.8.1939 erfolgte die Umbenennung des Kulturbauamtes in Wasserwirtschaftsamt Darmstadt. Mit Wirkung vom 1.9.1980 umfasste der Bezirk des Wasserwirtschaftsamtes Darmstadt die Städte Darmstadt und Offenbach sowie die Kreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwaldkreis und Offenbach. Vom 1.1.1988 an schied die Stadt Offenbach ebenso aus dem Zuständigkeitsbereich des Wasserwirtschaftsamtes Darmstadt aus wie der Kreis Offenbach.
1997 wurde das Wasserwirtschaftsamt aufgelöst und in das RP Darmstadt eingegliedert. Altakten des Wasserwirtschaftsamtes können sich also auch im Bestand H 1 befinden (s. Vermerk im Feld Vorprovenienz).
Findmittel: vorläufiges Findbuch mit [[pdf:hstad/Vorworte/H36_Darmstadt_Vorwort.pdf|Vorbemerkung]] (2004)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Referent: Karina Jaeger
Bearbeiter: komplett erschlossen
56 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: s. auch J 16 Worms
Korrespondierende Archivalien: s. auch Gesamtbestand H 36
Korrespondierende Archivalien: Bilder der Leiter des ehemaligen Wasserwirtschaftsamtes finden Sie in der Bildersammlung.
Korrespondierende Archivalien: S. auch H 1 (Regierungspräsidium Darmstadt, Gliederungspunkt Deichbau z.B.)
Korrespondierende Archivalien: s. auch Gesamtbestand H 36
Korrespondierende Archivalien: Bilder der Leiter des ehemaligen Wasserwirtschaftsamtes finden Sie in der Bildersammlung.
Korrespondierende Archivalien: S. auch H 1 (Regierungspräsidium Darmstadt, Gliederungspunkt Deichbau z.B.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ