Gerichtsakten
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H 188, Nr. 84 (Benutzungsort: Wernigerode)
438, 53, 123
H 188 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Rackith
Gutsarchiv Rackith >> 01. Patrimonialherrschaft >> 01.02. Funktionen der Lokalgewalt >> 01.02.01. Patrimonialgericht >> 01.02.01.01. Gerichtsprotokolle des Hauses Rackith
1826 - 1829
Enthält u.a.: Anfrage über die Besitzverhältnisse des Dienstknechts Johann Christian Strauch und des Kleinkossäten Christian Hildebrandt (Hilleband).- Vorladung des Hüfners Christoph Wittig vor das Oberlandesgericht in Naumburg.- Abrechnung zur Kriminaluntersuchung.- Bericht von Dr. Denicke über den verletzt aufgefundenen Buchbindergesellen Erasmus Seelig aus Hanau.- Bezahlung des Kreischirurgen Höbold.- Mitteilungen und Berichte über die Spezialseparation in Rackith.- Verzeichnis der Separationsinteressenten.- Beschreibung der Besitzstücke der Interessenten.- Verzeichnis der Grundbesitzer auf der wüsten Mark Paris.- Vorladung des Pferdejungen Kunert (vom Edelhof) vor das Landgericht in Wittenberg.- Schreiben wegen Dienstablösungen.- Meldungen und Kriminaluntersuchungen zu Diebstählen in Rackith und Bietegast.- Alimentenforderung der unverehelichten Gleisberg gegen den Dienstknecht Gottlieb Günther.- Abrechnung von Zeugengebühren in der Untersuchungsache gegen Andreas Huth. - Berichte. - Zeugenaussagen.- Befragungen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:21 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 10. Adelsarchive (Tektonik)
- 10.02. Gutsarchive (Tektonik)
- Gutsarchiv Rackith (Bestand)
- 01. Patrimonialherrschaft (Gliederung)
- 01.02. Funktionen der Lokalgewalt (Gliederung)
- 01.02.01. Patrimonialgericht (Gliederung)
- 01.02.01.01. Gerichtsprotokolle des Hauses Rackith (Gliederung)