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Matthias Krifft, Amtsverwalter von Geisa und Georg Bartholomäus
(Barthell) Werner, Verwalter des Frauenkonvents [in Geisa], bekunden im
Namen ihre...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1701-1710
1709 Juni 4
Ausfertigung, Papier, zwei aufgedrückte Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen Fuldt den 4ten Iunii 1709
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Matthias Krifft, Amtsverwalter von Geisa und Georg Bartholomäus (Barthell) Werner, Verwalter des Frauenkonvents [in Geisa], bekunden im Namen ihrer Ehefrauen, der Töchter des verstorbenen Johann Adam Fischer; Georg Bartholomäus zudem als Vormund der Kinder (pupillen) des verstorbenen Johann Ignaz Fischer sowie als Bevollmächtigter der Maria Barbara Fischer, Tochter von Johann Adam Fischer und Ehefrau des Wilhelm Ignaz Lahn, Kellerer in Hammelburg und des Johann Georg (Jörg) Fischer, Einwohner und Ratsmitglied in Karlstadt (Carlstatt), dass sie die in der Rentkammer des Klosters Fulda deponierten 1000 Reichstaler (jiltischer) [?] Gelder, die den Erbberechtigten aufgrund des Urteils der Fuldaer Regierung von 1709 April 27 (undter dato Fuldt den 27ten Aprilis 1709 lauffendten iahrs) zugesprochen worden sind, bar erhalten haben und quittieren den Empfang. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelungankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Seite 1, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Matthias Krifft / hochfürstlich fuldischer ambts/verweser zu Geyß undt Rockenstuhl manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Georg Barthel Werner derzeit / iungfrawlichen convents verwalter manu propria)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Matthias Krifft, Georg Bartholomäus Werner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.