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Inventarien
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 101 Inventarien
1815
Hauptinventar über das Privateigentum König Friedrichs, II. Teil; April 1815.
Randvermerke verweisen auf Inventare des Mobiliars in Stuttgart, der "Retraite", Bellevue; Schloss, Palais und Meierei zu Ludwigsburg; Monrepos, Dianenhaus, Boudoir im "rothen Tiergarten", Freudental, Rechentshofen, Heilbronn, "Garderobe", Schwieberdingen.
Vgl. dazu die Inventare der Retraite, Bellevue, des Schlosses Ludwigsburg und des Schlosses Monrepos in A 21 Bü 854.
Inhaltliche Gliederung:
1. Schreinwerk (fol. 4-207):
a) Secrétaires (fol. 4-17): U.a. aus Mahagoni, Nussbaum (auch andere, nicht spezifizierte Hölzer), Bronze, Messing, Porzellan, Marmor, Tuch, Glas.
b) Commodes (fol. 18-35): Materialien wie a) (außer Tuch), z. T. Porzellanmedaillons, eine Kommode mit Platte aus Gipsmarmor.
c) Kästen, Schränke (fol. 36-48): Materialien wie a), z. T. Papierüberzug; auch Spiegelschränke.
d) Tische (fol. 49-94): Materialien wie a), außerdem Kirschbaum, Ahorn, Porphyr, Lapislazuli, Alabaster, Kupfer, bronzierter Gips, Schnitzereien ("Bildhauerarbeit"), Einlegearbeit.
e) Sofas, Kanapée (fol. 95-111): U.a. aus Mahagoni, Nussbaum (auch andere, nicht spezifizierte Hölzer), Bronze, verschiedene Stoffe (Samt, Atlas, "Ziz" u.a.).
f) Fauteuils, Bergères (fol. 112-127): Materialien wie e) (außer Nussbaum), außerdem Leder.
g) Sessel, Stühle (fol. 128-159): Materialien wie e), außerdem Leder, Messing, Stroh, Bildhauerarbeit.
h) Tabourets (fol. 160-166): U.a. aus Mahagoni, Bronze, Tuch (Samt, Plüsch u.a.).
i) Ofenschirm (fol. 167-176): U.a. aus Mahagoni, Bronze, Messing, Tuch- oder Papierüberzug.
k) Bettladen (fol. 177-186): U.a. aus Mahagoni, Tanne, Bronze, Tuch (Vorhänge, Himmel).
l) Nachttische (fol. 187-193): U.a. aus Mahagoni, Nuss- und Kirschbaum, Marmor, Alabaster.
m) Sonstige einzelne Stücke (fol. 194-207): U.a. Truhen, kleinere Behältnisse (Necessaire, Schatulle), Vogelkäfige, Lichtständer, Fußschemel, Billards, Billardqueues, Nadelbretter, Pressen, Gueridons, Nachttische, Banquets, Nachtstühle, Brettspiele sowie eine "Geldsortiermaschine", u.a. aus Mahagoni, Messing, Samt, Marmor.
2. Porzellan (u.a. Pariser, Ludwigsburger und chinesisches Geschirr; fol. 208-273):
a) Tafel-Services (fol. 208-237).
b) Déjeuners (fol. 238-264).
c) Sonstige einzelne Stücke (fol. 265-273).
3. Wedgwood (NB: britischer Keramikhersteller) (fol. 274-283).
4. Steingut (fol. 284-297).
5. Fayence (fol. 298-302).
6. Glaswerk (fol. 303-335).
7. Kupfergeschirr (fol. 336-350).
8. Messinggeschirr (fol. 351-358).
9. Zinngeschirr (fol. 359-365).
10. Eisengeschirr (fol. 366-382).
11. Blechgeschirr (fol. 383-391).
12. Holzgeschirr (fol. 392-396).
13. Faß- und Bandgeschirr (fol. 397).
14. Kamine nebst Zubehör (u.a. Feuerhunde aus Bronze, fol. 398-406).
15. "Ingemein" (fol. 407-419): "Steingeschirr"; Betten aus Eiche, Eisen; Kruzifixe aus Elfenbein, Holz und Marmor; Hostienkapsel, Weihkessel, Rauchpfannen u.a. liturgisches Geschirr; Monstranzen-, Kelch-, Necessaire-, Besteckfutterale; Glocken, Schachspiel, hölzernes Modell mit bronzierten Gipsfiguren, Schachteln, Vogelkäfige, Feuerwaffen (Pistolen, u.a. türkische, Musketen, Gewehre), Armbrust, Fahnen, Hellebarden, Streitäxte, Streitkolben, Schwerter, Degen, Hirschfänger, Dolche, Sporen, Reitzeug, Harnischmodelle, Daumenschrauben, Totenkopf, Ritterrüstungen, Wachsfiguren in Lebensgröße (12 Tempelherren und zwei Knappen), Spieße, Lichtschirm aus Ebenholz und Elfenbein u.v.a.
16. Equipagen (fol. 420-421).
17. Sattel-Kammer (fol. 422).
18. Freudenthaler Gestüts-Effekten (fol. 430-432). 19. Gewehr-Kammer (Feuerwaffen, u.a. aus Stahl, Silber, Bein; fol. 433-456):
- Büchsen, u.a. von Christian Koerber zu Ingelfingen, J(ohann) Valentin Marr zu Kopenhagen, Fischer, Johann Georg Lauser zu Böblingen, Johann Georg Dinkel? aus Hall im Inntal, C. Bienschiny aus Stuttgart, Johann Christoph Waas in Bamberg, Christian Hampel in Ludwigsburg, G. Keiner, Chr. Moser, Johann Glett aus Passau, C. Lins zu Zeitloffz, Poser in Prag, J. O. Arnold in Altdorf, G. E. Peter, Leopold Schachtner in Innsbruck, F. Ulrich in Bern, Gewehrfabrik zu Versailles.
- Flinten, u.a. von Koerber (vgl. o.), königliche Gewehrfabrik Ludwigsburg, Joseph Reingruber aus Ellwangen, Pfeiffer in Stuttgart, Ulrich in Oberndorf, T. W. Pistor, Hampel (vgl. o.), Eichhorn in Ludwigsburg, J. G. Schedel in Stuttgart, Johann Andreas Kuchenreuter in Regensburg, Matthias Karch in Hechingen, W. Fingerland in Prag, J. Baer in Wallenstein, G. Keiner, Hildebrand zu Ludwigsburg, Bienchini, Franz Xaver Dieterich, J. G. Hampel in Ludwigsburg, Santos, Hoffmann in Bayreuth, Gio Bottii, Lemmer in Kronach, Helferich, Andreas Hauer in Würzburg, Junker in Grumbach, Johann Hoefer in Karlsbad, Martin Flanner in Wien, Franz Xaver Zellner in Salzburg, N. Reiner, Leopold Heinrich in Prag, F. Werz in Wurzach, Carlo Nicoli, J. E. Fiedler in Ulm, Johann Wolff in Marsburg?, Baltas Zellner, J. Frey in München, Caspar Rudolph in Krems, J. C. Jung in Biberach, J. F. Arnd in Mergentheim, A. A. Buschmann in Heilbronn, Hodler in Neuwied, Philippino de Selier, Staudinger in Würzburg, May in Mannheim, Wittemann in Gießen, Zeller in Schussenried, Georg Frick in Gemmingen, Tanner in Lauterbach, Caspar Lindner in Mainz (weitere Namen offensichtlich verballhornt).
- Pistolen, u.a. von Henoul, D'Argent, Koerber (vgl. o.), Kuchenreutter (vgl. o.), C. Hampel (vgl. o.), Fingeland (vgl. o.), Lindner (vgl. o.), Guabenatzky in Paris, Gewehrfabrik zu Versailles.
- Pulverhörner u.a. Zubehör.
Vgl. A 202 Bü 2395.
20. Weine (fol. 457-459).
21. Vorräte an Stoffen (fol. 460-463).
22. Leibstall (fol. 464r).
23. Freudenthaler Gestüt (fol. 464v).
24. Vieh (fol. 465-466).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.