Rechtsanwaltsangelegenheiten.- Einzelfälle: Bd. 3
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BArch R 3001/20265
5/ 283
A 25
A 60
BArch R 3001 Reichsjustizministerium
Reichsjustizministerium >> R 3001 Reichsjustizministerium Generalakten, Teil II >> Hauptgebiet 3: Zivilrecht und Zivilrechtsgang, u.a. Gerichtsverfassung >> Gerichtsverfassung >> Rechtsanwaltschaft >> Rechtsanwaltsangelegenheiten.- Einzelfälle
1936-1939
Enthält u.a.:
Entscheidungen der Anwaltskammer in Böhmen, 1936;
Auftreten deutscher Rechtsanwälte vor Behörden und Gerichten der Länder ohne Rücksicht auf die Landesgrenzen.- Rundverfügung vom 3. Okt. 1936;
Zulassung von Rechtsanwälten in Dienststrafverfahren der Deutschen Reichsbahn, 1936-1938;
Bekanntmachungen von NS-Rechtsbetreuungsstellen, 1937;
Anwaltszwang in der neu zu schaffenden Reichsverwaltungsgerichtsbarkeit, 1937;
Hilfeleistungen von Rechtsanwälten in Devisenangelegenheiten, 1937-1939;
Anwaltsvertretung in Entschädigungsverfahren von Auslandsdeutschen, 1938;
Werbeverbot für Rechtsanwälte, 1938;
Überhandnehmen der Rechtsberatung durch Wirtschaftsprüfer, 1938-1939;
Maßnahmen zur Förderung des Kinderreichtums bei Rechtsanwälten und Notaren, 1938;
Tagung des Reichsgruppenrats und der Verwalter der Reichsgruppe "Rechtsanwälte" vom 6. bis zum 7. März 1938.- Tagesordnung;
Dank- und Glückwunschschreiben für den Rechtsanwalt Dr. phil. August Kneer, Trier, zum 44-jährigen Berufsjubiläum.- Nichtaushändigung wegen ablehnender Haltung gegenüber dem nationalsozialistischen Staat, 1939;
Vertretung von Beamten durch Rechtsanwälte in Dienstunfähigkeitsverfahren, 1939;
Vertretung von Betriebsführern durch Rechtsanwälte vor dem Reichstreuhänder der Arbeit, 1939
Entscheidungen der Anwaltskammer in Böhmen, 1936;
Auftreten deutscher Rechtsanwälte vor Behörden und Gerichten der Länder ohne Rücksicht auf die Landesgrenzen.- Rundverfügung vom 3. Okt. 1936;
Zulassung von Rechtsanwälten in Dienststrafverfahren der Deutschen Reichsbahn, 1936-1938;
Bekanntmachungen von NS-Rechtsbetreuungsstellen, 1937;
Anwaltszwang in der neu zu schaffenden Reichsverwaltungsgerichtsbarkeit, 1937;
Hilfeleistungen von Rechtsanwälten in Devisenangelegenheiten, 1937-1939;
Anwaltsvertretung in Entschädigungsverfahren von Auslandsdeutschen, 1938;
Werbeverbot für Rechtsanwälte, 1938;
Überhandnehmen der Rechtsberatung durch Wirtschaftsprüfer, 1938-1939;
Maßnahmen zur Förderung des Kinderreichtums bei Rechtsanwälten und Notaren, 1938;
Tagung des Reichsgruppenrats und der Verwalter der Reichsgruppe "Rechtsanwälte" vom 6. bis zum 7. März 1938.- Tagesordnung;
Dank- und Glückwunschschreiben für den Rechtsanwalt Dr. phil. August Kneer, Trier, zum 44-jährigen Berufsjubiläum.- Nichtaushändigung wegen ablehnender Haltung gegenüber dem nationalsozialistischen Staat, 1939;
Vertretung von Beamten durch Rechtsanwälte in Dienstunfähigkeitsverfahren, 1939;
Vertretung von Betriebsführern durch Rechtsanwälte vor dem Reichstreuhänder der Arbeit, 1939
Reichsjustizministerium (RJM), 1877-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:13 MESZ