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Aufführung unzensierter oder sogar verbotener Theaterstücke im Herzogtum Neuburg
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HR I Fasz. 462 Nr. 59
GR Fasz. 1285 Nr. 3
GR Fasz. 1285 Nr. 7
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Kurbayern Bücherzensurkollegium >> 3. Spezialakten des Bücherzensurkollegiums >> 3.2. Zensur innerhalb einzelner Fächer >> 3.2.9. Geistliches und weltliches Theater
1794, 1797 - 1798
Enthält v. a.:
Aufführung unzensierter Theaterstücke durch Studenten in Schmidmühlen trotz Verbots durch das Landgericht Burglengenfeld; Aufführung des in Bayern verbotenen Stücks "Menschenhass und Reue" von August v. Kotzebue durch Studenten in Schwandorf; Theateraufführungen in Kallmünz durch den Schauspieldirektor Johann Patek nach Vorlage eines für den verstorbenen Ehemann Franz König der zwischenzeitlich mit Patek verheirateten Witwe König ausgestellten, mit dessen Tod aber erloschenen Patents der Oberen Landesregierung
Darin:
Abschrift des Mandats von 1794 November 16 zur Theaterzensur im Herzogtum Neuburg
53 Bl.
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Patek: Johann, Schauspieldirektor
König: Franz, Schauspieldirektor
Ko[t]zebue: August v. (1761-1819), Schriftsteller
König: [Vorname (?)], Witwe des Franz König
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.