Jugendschutzlager Moringen/Solling.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 069/0026a
former reference number: Ravensbrück 2
former reference number: 420, Folio 18-23
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Jugendschutzlager >> Moringen
12.1944
Kommandant ist SS-Stubaf. Kriminalrat Dieter.
Eröffnung im 08.1940; Unterbringung im Landeswerkhaus Moringen (Einrichtung des Oberpräs. der Provinz Hannover); Errichtung eines Barackenlagers im Jahre 1940; Aufnahmefähigkeit ca. 1 000 Zöglinge; 1944 mit 800 Zöglingen belegt; Insassen sind männliche Minderjährige im Alter von 16-21 Jahren (Durchschnittsalter 19-20); Lagerkommandant und Mitarbeiter sind SS-Führer; das Lager ist eine selbstständige Dienststelle der Sicherheitspolizei; fachliche Weisungen erfolgen durch das Reichskriminalpolizeiamt - Reichszentrale zur Bekämpfung der Jugenkriminalität. Aufgaben sind die Erziehung und Bewahrung der Zöglinge.
Eröffnung im 08.1940; Unterbringung im Landeswerkhaus Moringen (Einrichtung des Oberpräs. der Provinz Hannover); Errichtung eines Barackenlagers im Jahre 1940; Aufnahmefähigkeit ca. 1 000 Zöglinge; 1944 mit 800 Zöglingen belegt; Insassen sind männliche Minderjährige im Alter von 16-21 Jahren (Durchschnittsalter 19-20); Lagerkommandant und Mitarbeiter sind SS-Führer; das Lager ist eine selbstständige Dienststelle der Sicherheitspolizei; fachliche Weisungen erfolgen durch das Reichskriminalpolizeiamt - Reichszentrale zur Bekämpfung der Jugenkriminalität. Aufgaben sind die Erziehung und Bewahrung der Zöglinge.
(Reichssicherheitshauptamt Amt 5), Mitteilungsblatt des Reichskriminalpolizeiamtes
Abgebende Stelle: Bundesarchiv
Art: Fotokopie einer Vervielfältigung
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ