Abt Dietrich, der Prior und der Konvent zu Bredelar bitten die Brüder Rave und Lippolt von dem Canstein um Erklärung und Antwort, warum sie den Forst und Rinderberg, wo das Kloster seit vielen Jahren berechtigt sei, umwallt haben. Dienstags nach Lucie der heiligen Jungfrau.
Vollständigen Titel anzeigen
A 103u, 671
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 8. 1501 bis 1550
1533 Dezember 16
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Beiliegend Antwort der Brüder von Canstein von 1533 Dezember 24 (mittwochs nach sankt Thomas). Sie hätten den Forst als "altes väterliches Erbe" vom Grafen von Waldeck "mit großer Mühe und Unkosten" erworben, wollen aber das Bredelarer Schreiben dem Grafen vorlegen und dessen Antwort mitteilen. Sie bitten gleichzeitig um Sendung eines Priesters, der Weihnachten die Messe liest.
Ausfertigung, Papier, deutsch. Ringsiegelabdruck des Rave von Canstein als Verschlußsiegel aufgedrückt
Vermerke: Beiliegend Antwort der Brüder von Canstein von 1533 Dezember 24 (mittwochs nach sankt Thomas). Sie hätten den Forst als "altes väterliches Erbe" vom Grafen von Waldeck "mit großer Mühe und Unkosten" erworben, wollen aber das Bredelarer Schreiben dem Grafen vorlegen und dessen Antwort mitteilen. Sie bitten gleichzeitig um Sendung eines Priesters, der Weihnachten die Messe liest.
Ausfertigung, Papier, deutsch. Ringsiegelabdruck des Rave von Canstein als Verschlußsiegel aufgedrückt
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 8. 1501 bis 1550 (Gliederung)